Das asbest-belastete Hochhaus "Steglitzer Kreisel" © imago/Raimund Müller
Das asbest-belastete Hochhaus "Steglitzer Kreisel" © imago/Raimund Müller | Bild: imago/Raimund Müller

- Steglitzer Kreisel

Schon um den Bau in den 70ern gab es viele Skandale, später zog das Bezirksamt ein. Jetzt sollen in dem Gebäude bis zu 220 Wohnungen entstehen.

Das markante Gebäude im Südwesten Berlins ist ein Paradebeispiel für Umnutzung, um in der Stadt Wohnraum zu schaffen. Das ehemalige Bürohochhaus wird demnächst Berlins höchstes Wohnhochhaus! "ÜBerlin" soll das 120 Meter hohe Gebäude dann heißen. Voraussichtlicher Bezugstermin ist Ende 2021.

Wo einst Bürostühle und Konferenztische standen existiert nur noch nackter Beton und Stahl. Der Turm ist entkernt. Der Asbest ist raus, die Wände, die Verkleidung und die Verkabelung ebenfalls. Jetzt folgt der Estrich und die Aufzüge.

Drei Jahre wird gebaut. Der Turm verfügt dann über 329 Eigentumswohnungen. Die Preise liegen zwischen 4.000 und 10.000 Euro pro Quadratmeter.

Die Fassade wird sich optisch ändern. Die dunkeln Fenster kommen weg und es werden modernen Materialien genutzt. Leicht und lichtdurchlässig soll das neue Wohnhaus werden. Dafür bekommt der Turm auch in den oberen Stockwerken Balkone und Loggien.

Auch der Sockelbau mit Läden und Hotel wird saniert. Stück für Stück. Außerdem die gut 60 bereits bestehenden Mietwohnungen, die sich in einem der Komplexe befinden. Für die Zeit der Bauarbeiten wird die Steglitzer Schlossstraße mit einer Schwerlastbühne überbaut, um die Verkehrsbehinderungen zu minimieren.