Aussenansicht des Kulturhauses Peter Edel in Pankow (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
Bild: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

- Kulturhaus Peter Edel

In den 60ern spielten hier Jazzlegenden, doch seit seiner Schließung im Jahr 2009 verfällt das ehemalige Kulturhaus in Weißensee. Doch jetzt haben die Sanierungs- und Ausbauarbeiten für die Zukunft des Hauses begonnen.

Das Gebäude wurde Ende des 19.Jahrhunderts erbaut. Damals war das Areal rund um den „Weißen See“ eines von Berlins beliebtesten Vergnügungsvierteln. In den 30ern wurde es von der Kindl-Brauerei als Gaststätte genutzt. Seit zwei Jahrzehnten ist das Gebäude nach dem Schriftsteller Peter Edel benannt.

Die Zukunft hat begonnen

Das komplette Gebäude soll von einem gemeinnnützigen Träger übernommen werden, dem Kommunalen Bildungswerk e.V.. Dabei ist es Ziel, das Haus in seiner historischen Bausubstanz zu erhalten. Der denkmalgeschützte große Tanzsaal wird saniert.

Im Februar 2018 hat das Bezirksamt die Baugenehmigung erteilt und mit dem Kommunalen Bildungswerk e.V. (www.kbw.de) einen Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen. Der Verein bietet als gemeinnütziger Träger berufsbegleitend Fortbildungen für Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem öffentlichen Sektor und kommunalen Unternehmen.

Seitdem haben die seit über einem Jahr geplanten Sanierungs- und Ausbauarbeiten für das zukünftige „Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel“ begonnen.

Das Kommunale Bildungswerk e.V. beabsichtigt, das ehemalige Kulturhaus umfassend und denkmalgerecht zu sanieren. Danach soll es als Bildungs- und Kulturzentrum wiedereröffnet werden.


Geplante Fertigstellung: 2019


In allen Geschossen dieses Gebäudeteils werden Seminarräume entstehen. Der große Saal wird wieder für Veranstaltungen zu nutzen sein, der kleine Saal wird indes zur Cafeteria. Das äußere Erscheinungsbild des gesamten Gebäudes wird nach denkmalpflegerischen Vorgaben wieder hergestellt.

Bis Ende 2019 sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. Über den Baufortschritt können sich Interessierte demnächst auf www.peteredel.de informieren.

Stand: 06. Juni 2018