Fassade des Operncafes in Berlin (Foto: Miriam Keuter / rbb)
Bild: Miriam Keuter / rbb

- Operncafé im Prinzessinnenpalais

Seit 2016 baut die Deutsche Bank am traditionsreichen Gebäude. Im Herbst 2018 soll dann an Stelle des ehemaligen Operncafes ein Forum für Kunst, Kultur und Sport entstehen.

Das Palais, 1773 für die Töchter von Königin Luise und König Friedrich Wilhelm von Preußen gebaut, wurde 20 Jahre als Cafe genutzt mit Törtchen und Salonmusik im Rokoko Stil.

In der Immobilienszene wird es als „Sahneschnittchen“ unter den Linden betitelt. 2011 wurde der Pachtvertrag nicht mehr verlängert und allen Mitarbeitern gekündigt. Derzeitger Eigentümer ist die TLG Immobilien GmbH.

Neu-Eröffnung im Herbst 2018

2013 sollte das Café wieder öffnen. Doch nichts ist geschehen. Stattdessen sieht man abgeplatzte Farbe an den Fenstern, Risse in der Fassade und keine Bauarbeiten.

Es wird spekuliert, dass die Risse in der Fassade durch angrenzende Bauarbeiten entstanden sind.

Neuer Besitzer des Gebäudes ist Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Axel Springer. Seit 2016 lässt die Deutsche Bank hier für ein neues Forum für Kunst, Kultur und Sport bauen.

Die Deutsche Bank ließ die Fassade erneuern und Palais von innen entkernen. Im Herbst 2018 soll dann die große Eröffnung sein.

Kofler & Kompanie ist neuer Gastro-Partner im Prinzessinnenpalais und wird den Gästen ein hochwertiges Gastronomieangebot anbieten.

Ganz nach dem Motto ‚Kunst verbindet. Essen auch‘ ist es unser Ziel, die Gastronomie im Prinzessinnenpalais wieder zu einer festen Größe am Boulevard Unter den Linden aufzubauen. Wir wollen einen Ort kreieren, der Kulturinteressierte, Familien, Touristen und Business Gäste anzieht und die Berliner immer wieder gerne vorbei schauen lässt“, so Konstantina Dagianta, Managing Director Kofler & Kompanie.

Stand: 26. März 2018

Das könnte Sie auch interessieren

Außenaufnahme der Alten Teppichfabrik in Alt-Stralau (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

Die alte Teppichfabrik in Stralau

Einst war sie eine der bedeutendsten Teppichfabriken Berlins. Nach der Wende wurden hier teilweise wilde Partys gefeiert. Jetzt hat ein neuer Investor andere Pläne für das Areal.

Im Strandbad Tegel fürht ein Holzsteg mit blauem Geländer in den See (Foto: imago/Götz Schleser)
imago/Götz Schleser

Strandbad Tegel

Seit Jahren wird hier nicht mehr investiert. Die Gastronomie ist nicht nutzbar sowie die Sanitärbereiche und Rohre veraltet. Die Berliner Bäder-Betriebe sehen sich aber nicht in der Lage die dringend notwendigen Investitionen zu stemmen.

Außenaufnahme der Kant Garagen in Charlottenburg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder)
radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder

Kant Garagen

Ein Hochgarage für 300 Autos, Waschanlage, Tankstelle und beheizbare Stellplätze: Einst war das Gebäude in Charlottenburg zukunftsweisend. Jetzt sollen hier wieder visionäre Konzepte rund um das Thema "Mobilität" entwickelt werden.

Hinter einem Gitter liegt ein Holzstapel (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

Ehemalige Gaststätte Krampenburg

Zu DDR-Zeiten erholten sich hier Urlauber im Ferienobjekt der Uhrenwerke Ruhla, danach diente es als FDGB-Heim. Das Gebäude mit einem Saal für 3000 Menschen wurde 1977 geschlossen und ist nur noch eine Ruine.