Hubertusbad Stadtbad Lichtenberg Bild: radioBERLIN 88,8 / André Noll
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- Das Hubertusbad in Lichtenberg

1928 eröffnete die Bade- und Schwimmanstalt. Seit 1991 ist das Bad wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen.

Lange Tradition

Entworfen wurde es von Rudolf Gleye und Otto Weis. Das Grundstück umfasst ca. 4.200 m². Die Architekten erschufen hier ein ca. 2.200 m² großes Bauwerk (Grundfläche) mit einer dreigliedrigen Struktur, bestehend aus einem um drei Lichthöfe gelagerten Mitteltrakt und den beiden Flügeln mit den Schwimmhallen.

Ein Gutachten der Denkmalschutzbehörde kommt zu dem Schluss, dass eine Badnutzung der schwerste mögliche Eingriff in das Baudenkmal darstellen würde, weshalb vorrangig andere Nutzungsmöglichkeiten, wie Galerien, Hotels usw. gesucht werden.

Kindheitserinnerungen

Fest steht: Das Haus ist hochgradig sanierungsbedürftig, in den Jahren des Leerstands wurden nur notdürftig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der „wünschenswerte“ Investitionsaufwand liegt laut Liegenschaftsfonds bei mehr als 10 Millionen Euro.

Für viele Lichtenberger ist das Bad mit Kindheitsemotionen verknüpft. So sagt etwa der ehemalige Bezirksbürgermeister und jetzige Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, er habe eine besondere Verbindung zu dem Bad, weil er dort schwimmen gelernt habe.

Zukunftspläne

Die BIM, Berliner Immobilien Management, hat als Besitzer eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Ergebnis: Es wird keine Komplettsanierung geben, weil diese zu teuer ist. Dafür eine neue Nutzung als Event-Location. Heißt: das Haus wird für die Öffentlichkeit wieder nutzbar sein!

Stand: 30.05.2018

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