rbbFernsehen_2016:09:17_-Die_rbb_Reporter_-_Ein_UFO_im_Wartestand
Bild: rbb/Thomas Balzer

- ICC Berlin

Rund 500 Millionen € würde die Sanierung des ICC kosten. Nach den Vorstellungen der Wirtschaftssenatorin Pop soll das ICC künftig wieder ein Standort für Großkongresse in Berlin werden.

- eröffnet am 02. April 1979

- auffälliges Merkmal ist die silbergraue Aluminium-Fassade des Gebäudes im Stil der High-Tech-Architektur

- Baukosten: 924.269.083,84 D-Mark (sagt die Berliner Morgenpost)

- das ICC ist eines der größten Kongresszentren weltweit

- es hat 80 Säle und Räume

- besitzt ein eigenes Notstromaggregat,

- es ist mit einer eigenen Polizeiwache einschließlich Arrestzellen ausgestattet, die aber nur bei Großveranstaltungen besetzt ist

- das ICC gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der 70er Jahre

- es galt im Vergleich zu anderen Kongresszentren immer als überdurchschnittlich gut gebucht.- mittlerweile gilt die Technik im ICC inzwischen als veraltet und die Raumaufteilung als ineffizient.

- letzte Veranstaltungen waren hier 2014 danach folgte die Schließung nach 35 Jahren Betrieb

- danach wurde es nochmal bis letzten Sommer als Notunterkunft für 200 Flüchtlinge genutzt

 

Zukunft:

- eine möglicher Abriss wurde trotz der hohen Betriebskosten abgelehnt

- eine Sanierung ist billiger ist billiger als ein Abriss

- Sanierungsbedarf liegt bei 500 Millionen €

- nach den neuen Plänen des Senats werden jetzt 200 Millionen an Steuergeldern für die Entfernung von Schadstoffen wie Asbest und die Erneuerung der Technik eingeplant

- spätestens 2019 sollen die Bauarbeiten am Internationalen Congress Centrum in Charlottenburg beginnen.

- für die fehlenden 300 Millionen Euro will der Senat private Investoren an Bord holen

- nach den Vorstellungen der Wirtschaftssenatorin Pop soll das ICC künftig wieder ein Standort für Großkongresse in Berlin werden

- was sie auf keinen Fall will, ist noch eine Shopping Mall

- dadurch würden die Gewerbetreibenden in Wilmersdorfer und in der Heerstraße benachteiligt werden

Das könnte Sie auch interessieren

Der Müggelturm in Berlin (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

Müggelturm

Funkturm, militärischer Beobachtungsposten und Ausflugslokal: Der Turm auf der mit 111,47 Metern Höhe höchsten natürlichen Erhöhung Berlins hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jetzt scheint die Genehmigung für eine Gastronomie auf dem Gelände in greifbarer Nähe zu liegen.

Prälat Schöneberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

Prälat Schöneberg

Bis zum Bau des Palais am Funkturm war der 12.000 m² große Prälat das beliebteste Tanzlokal der West-Berliner. Doch seit 1987 steht das Gebäude leer und nur die beiden denkmalgeschützten Säle (Wappensaal und Kronensaal) sind noch erhalten.

Das ehemalige Funkwerk in Köpenick (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Ehemaliges Funkwerk in Köpenick

Seit Anfang der 90er Jahre passiert nicht mehr viel im ehemaligen Funkwerk. Jetzt hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Ruder übernommen.

Außenaufnahme der Kant Garagen in Charlottenburg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder)
radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder

Kant Garagen

Ein Hochgarage für 300 Autos, Waschanlage, Tankstelle und beheizbare Stellplätze: Einst war das Gebäude in Charlottenburg zukunftsweisend. Jetzt sollen hier wieder visionäre Konzepte rund um das Thema "Mobilität" entwickelt werden.

Ehemaliges Regierungskrankenhaus Buch; Foto: rbb Abendschau
Foto: rbb Abendschau

Ehemaliges Regierungskrankenhaus

Einst war die Klinik in Buch der politischen Führung der DDR vorbehalten - mit modernster Ausstattung. Nach der Wende entstand das Klinikum Buch, für die alten Gebäude gab es keine Verwendung mehr. Nun sollen dort im Grünen Wohnungen entstehen.