Die ehemalige Tribüne auf der AVUS (Foto: imago-stock / Schöning)

- AVUS Tribüne

Früher bekam man dort einen begehrten Sitzplatz für die AVUS-Rennen. Seit 1998 ist es mit den Rennen vorbei und die AVUS-Tribüne steht unter Denkmalschutz. Nun ist die Sanierung genehmigt.

Zeit der Avus-Rennen
Sie wurde um 1936 erbaut. In den dreißiger Jahren fuhren Rudolf Caracciola, Juan Manuel Fangio, Bernd Rosemeyer mit Spitzengeschwindigkeiten von 400 km/h dort Rennen. Berühmt-berüchtigt war die überhöhte Nordkurve, denn dort kam es auch zu vielen dramatischen Unfällen. 1967 wurde sie abgerissen.

Auf den Tribünen hatten bis zu 4000 Menschen Platz, die Zuschauerränge sind ca. 240m lang und 10m breit.

Ende der Avus-Rennen
1998 war dann Schluss mit den Avus-Rennen. Die Tribüne steht unter Denkmalschutz und wurde 2007 von der privaten Gesellschaft Avus Tribüne GmbH für rund 500.000 Euro von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft.

2011 wurde ein Bauantrag gestellt, die Investoren wollten die Zuschauerränge verglasen und umgestalten, erstmal wurden aber nur einige wenige Sicherheitsmängel beseitigt (z.B. am Dach)

Ende 2013 hat der Geschäftsführer der Avus Tribüne GmbH, Kay Kaden, angekündigt, dass „es neue Aktivitäten geben wird, die in Kürze bekannt“ gegeben werden. Passiert ist seitdem aber nichts.

Aktueller Stand
Kay Kaden ist inzwischen als Geschäftsführer von Hamid Djadda abgelöst worden. Im Juni 2017 wird bekannt, dass die dringend notwendige Sanierung der Avus Tribüne kurz bevorsteht. Laut Kultursenator Klaus Lederer sei die Sanierung bereits beantragt und genehmigt worden. Der Beginn der Dachsanierung soll im September 2017 sein. Geprüft werden derzeit auch Konzepte, die Tribüne wieder für Rennsportveranstaltungen zu nutzen.

Stand: 24. Mai 2017