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Judith Schalansky - Verzeichnis einiger Verluste

Zunächst mal ist das Buch ein großes Vergnügen für altmodische Leute: Es ist fadengebunden, so richtig wie früher, das gibt es gar nicht mehr, und ich fand's toll - allerdings, es liest sich auch toll, sonst nützt ja der ganze Faden nichts

Mehr bücher-tipps

  • Buchtipp Kritische Masse Bild: Promo
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    Sara Paretsky - Kritische Masse

    V.I., wie wir sie nennen, die sie schon lange kennen - kleiner Scherz - also V.I. ermittelt jetzt zum 19. Mal, in Chicago, sie geht wohl auch so langsam auf die Fünfzig - und sie ist spitze drauf. V.I. ist quasi das krasse Gegenteil von Miss Marple und allen anderen Ladies, die sich auf's psychologische Ermitteln verlegt haben, weil Frauen das angeblich so gut können. V.I. ist supersportlich, sehr geraderaus, nicht immer sonderlich feinfühlig - und einer ordentlichen Schlägerei geht sie auch nicht zwangsläufig aus dem Weg. Und ausserdem sieht sie gut aus und schleppt uns immer mit quer durch die böse Seite von Chicago, und zwar so, dass man die Wege tatsächlich auf Googlemaps nachverfolgen kann - auch ein schönes Hobby, find ich.

    Buchcover Marlow
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    Volker Kutscher - Marlow

    "Babylon Berlin", da hatten wir gerade den großen Showdown im Fernsehen; "Der nasse Fisch", das war der erste große Bestseller mit Kommissar Gereon Rath - und jetzt "Marlow" - das ist  der 7. Fall für Rath, der ist inzwischen Oberkommissar - und das ist  fast schon alles, was ich verraten kann, ohne was zu verraten.

    Wer Strafe verdient Bild: Promo
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    Elizabeth George - Wer Strafe verdient

    850 Seiten, geschätztes Gewicht nach Aussage unserer Chefin vom Dienst: Mehr als ein Liter Milch, etwa 1300 Gramm - der neue Krimi von Elizabeth George, "Wer Strafe verdient" - der 20. Fall für den vornehmen Inspector Linley und seine rustikale Kollegin Barbara Havers - und es ist die bewährte Qualität, kann ich gleich sagen.

    Buchcover Die Suche
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    Die Suche

    Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur. Der neue Krimi von Bestseller-Autorin Charlotte Link nimmt uns mit in die Hochmooren Nordenglands.

    Bettina Kerwien Bild: Privat
    Privat

    Bettina Kerwien - Märzwinter & Mitternachtsnotar

    Zwei Krimis - wir fangen chronologisch an, "Märzwinter", der Anfang, denn Prologe ignorieren wir ja zuverlässig: "Es ist Freitag, der 22. März 2013. Der kälteste März seit 100 Jahren." Stimmt, Berlin hatte eine Schneedecke von 20 Zentimetern, ich hab's gegoogelt, so was nennt man Märzwinter, wieder was gelernt.

    Buchcover "Totenweg" (Romy Fölck); Abb: Lübbe-Verlag
    Lübbe-Verlag

    Romy Fölck - Totenweg

    Ermittlerin Frida muss in ihrem Heimatdorf in der Elbmarsch den Angriff auf ihren Vater aufklären. Nicht so einfach, denn vor vielen Jahren wurde hier auch Fridas beste Freundin Marit ermordet, im alten Viehstall am Totenweg. Ein hochspannender Psychothriller.

  • Ein Stapel Bücher
    imago/blickwinkel

    Best of the Year 2018

    Dies sind unsere drei schönsten Bücher des Jahres und die kann man auch alle schnell noch kaufen und verschenken, ohne sich zu blamieren.

    Buchcover: Detlef Bluhm, "Berlin im Glanz der Nacht" (Quelle: Bebra-Verlag)
    Bebra-Verlag

    Berlin im Glanz der Nacht

    Berlin schläft nie... so scheint es zumindest. Dieser Bildband nimmt uns mit auf einen Streifzug durch menschenleere Straßen und Plätze, auf Dächer und Balkone, in nachts eigentlich unzugängliche Gebäude – und lässt ihn vermeintlich Bekanntes neu entdecken.

  • Changing Berlin Bild: L&H Verlag
    L&H Verlag

    Gottfried Schenk (Hrsg.) - Changing Berlin - Berliner Verwandlungen

    Wo hat sich unser Berlin denn verwandelt und wann? Erstens überall und zweitens: zwischen 1977 und heute, in dieser Zeit hat Gottfried Schenk Fotos gemacht, die ersten rund 10 Jahre ging es ihm darum, Berlin da zu erwischen, wo es typisch war - und dann nochmal ein paar Jahrzehnte im Vergleich, als sich nach dem Mauerfall so unglaublich viel verändert hat in unserer Stadt.

  • Fontanes Frauen Bild: Promo
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    Christine von Brühl - Gerade dadurch sind sie mir lieb - Theodor Fontanes Frauen

    Nur literarisch hatte Fontane viel Frauen, ansonsten hatte er seine Emilie, sie waren 48 Jahre verheiratet, sie kannte seine Werke bestens, hat sie alle, wenn er fertig war, abgeschrieben, damit sie für andere lesbar wurden. Die ideale Gattin - obwohl bisher die allgemeine Meinung war, Emilie sei eine echte Schreibhemmung gewesen, immer schlecht gelaunt, ständig krank und ausserdem der Meinung, ihr Mann sei gar kein richtiger Schriftsteller.

    Kleinhirn an alle - Otto Biografie Bild: Promo
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    Otto Waalkes - "Kleinhirn an alle - Die große Otto-Biografie"

    OTTO wird am 22. Juli 70 Jahre alt, kaum zu glauben, er hüpft ja wie ein Junger  - und man könnte vermuten, dass man beim Lesen seiner Autobiografie aus dem Lachen nicht rauskommt. Aber unser aller OTTO nimmt dann doch das eigene Leben etwas ernster als die Geschichten vom sprechenden Fön, dem Ottifanten oder von Harry Hirsch, dem rasenden Reporter.

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    Min Jin Lee - Ein einfaches Leben

    Ein Buch, das ich sehr gern gelesen und von dem ich mich schwer verabschiedet hab. Es geht um eine Familiengeschichte zwischen Korea und Japan. Die Autorin ist Koreanerin, lebt aber schon sehr lange in den USA und hat jetzt mit "Ein einfaches Leben" einen Bestseller gelandet. Es ist eine Geschichte von sogenannten "einfachen" Leuten, die haben allerdings meistens die größten Probleme und gar kein einfaches Leben.

    Buch 'Alles ist möglich' (Foto: Promo)
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    Alles ist möglich

    In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.

    Fräulein Nettes kurzer Sommer Bild: Promo
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    Karen Duve - Fräulein Nettes kurzer Sommer

    Fräulein Nette ist die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, ihre Erzählung "Die Judenbuche" war jahrzehntelang Schulstoff in der Bundesrepublik, deswegen kriegen vermutlich manche immer noch lange Zähne, wenn sie den Namen hören - aber ich kann sagen: Das war eine ganz tolle Frau und sie hatte ein ziemlich trauriges Leben - und davon ist hier die Rede, als Roman, also mit viel dichterischer Freiheit.

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    Gusel Jachina - Suleika öffnet die Augen

    Suleika ist eine junge Tartarin, sie lebt in den 1930er Jahren in einem kleinen Dorf weitab von der Welt und vor allem von der Weltgeschichte, die ja damals in der Sowjetunion unter Stalin gerade ziemlich Fahrt aufnahm - von all dem weiß Suleika nichts, sie war 15, als sie geheiratet wurde von einem viel älteren Mann, sie hatte nichts zu sagen zu dieser Heirat, sie hat auch jetzt noch nichts zu sagen, 15 Jahre später.

    Buchcover Mittagsstunde (Foto: promo)
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    Mittagsstunde

    Skurille und seltsame Geschichten von scheinbar doch so normalen Leuten in Brinkebüll. Für unsere Redakteurin Monika Burghard ihr ganz persönlcihes Buch des Jahres!

    Buchcover 'Deutsches Haus' (Foto: Ullstein Verlag)
    Ullstein Verlag

    Deutsches Haus

    Eine spannende Geschichte aus der Bundesrepublik Anfang der 60er Jahre zwischen Auschwitz-Prozess und einem erschreckendem Familiengeheimnis.

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    Judith Schalansky - Verzeichnis einiger Verluste

    Zunächst mal ist das Buch ein großes Vergnügen für altmodische Leute: Es ist fadengebunden, so richtig wie früher, das gibt es gar nicht mehr, und ich fand's toll - allerdings, es liest sich auch toll, sonst nützt ja der ganze Faden nichts

    Buch Brechts Berlin
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    Brechts Berlin - Literarische Schauplätze

    Ein Buch für Literaturfreunde und auch gleich noch für Berlinfreunde und für Geschichtsinteressierte. Autor Michael Bienert ist Experte für literarische Schauplätze, wir sind also diesmal mit Bertolt Brecht, dem gebürtigen Augsburger, unterwegs kreuz und quer durch seine Wahlheimat Berlin.

    Karsten Brensing: Das Mysterium der Tiere. Cover mit Bären; Foto: Aufbau-Verlag
    Aufbau-Verlag

    Karsten Brensing - Das Mysterium der Tiere - Was sie denken, was sie fühlen

    Delfine rufen sich beim Namen, und Orcas leben in einer über 700 000 Jahre alten Kultur. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken, und Schnecken drehen freiwillig Fitnessrunden im Hamsterrad. Hunde bestrafen Unehrlichkeit, doch können vergeben, wenn man sich entschuldigt.