Billy Preston (Quelle: imago/ZUMA Press)
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- Billy Preston - Will It Go Round in Circles

Wie aus Billy Preston beinah ein 5ter Beatle geworden wäre und warum er stattdessen bei den Rolling Stones landete.

Ein begabter Pianist
Die Beatles kennen Billy Preston, seit er mit 16 Jahren Pianist bei Little Richard war. Ehrensache, dass sie den begabten Jungen aus Amerika bei ihrem Apple-Label unter Vertrag nehmen und seine Songs veröffentlichen.

Aber von Zeit zu Zeit brauchen sie ihn auch selbst wie bei „Get Back“. Auch bei ihrem legendären „Rooftop-Abschiedskonzert“ am 30. Januar 1969 auf dem Dach ihres Hauptquartiers spielt Billy Preston E-Piano. Danach planen sie sogar, ihn zum 5. Mitglied der Fab 4 zu machen, nur Paul McCartney ist dagegen.

Nach der Trennung der Beatles zerfällt auch ihr Label, so dass George Harrison seinem Freund Billy rät, sich eine neue Plattenfirma zu suchen, die er mit Herb Alperts A & M Records findet. Allerdings kommt Billy kaum dazu, sein eigenes Ding zu machen, da ihn die Rolling Stones für 4 Alben und diverse Tourneen verpflichten.

Zur rechten Zeit, am rechten Ort
Vor der Europa Tour mit den Stones, wo auch ein Auftritt in der Berliner Deutschlandhalle auf dem Plan steht, hat Billy Preston einen Termin beim Fernsehsender NBC. Er irrt sich in der Tür und landet in der Poststelle, wo er einen gewissen Bruce Fisher kennenlernt.

Die beiden freunden sich an, zumal Bruce Fisher auch Songs schreibt, und irgendwann meint Billy, er hätte zwar einen Text, aber keine Melodie. Die hat Bruce Fisher, außerdem fallen ihm eine Menge Fragen dazu ein. Wird sich das Lied im Kreis bewegen oder wie ein Vogel hoch in die Lüfte fliegen?

Gemeinsam komponieren sie „Will It Go Round in Circles“ und Fans beantworten die Frage millionenfach mit „ja“, indem sie mit ihren Käufen aus dem Titel einen Nummer-1-Hit machen.

Beitrag von Bettina Exner / Heiner Knapp

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