Videos: Was wird aus den Berliner Bauzombies?

Nennen Sie uns Bauzombies in Ihrem Kiez!

Eine Frau tippt auf einer Computertatstur (Quelle: imago-stock)
imago stock&people

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Verlottert, verkommen - aber nicht vergessen: Für die einen sind es einfach nur kaputte Gebäude, wir aber nennen sie liebevoll „Bauzombies“.

Berlin ist voll von diesen faszinierenden Orten, an denen die Zeit stehengeblieben scheint: Verlassene VEB Kombinate im Osten, Spekulationsobjekte im Westen.

Hier können Sie uns Ihren persönlichen Bauzombie nennen.

Die aktuellen Bauzombies

Fontanepromenade 15; Foto: imago/Klaus Martin Höfer
imago/Klaus Martin Höfer

Fontanepromenade 15

Im Jahr 1906 als Haus für die Berliner Fuhrgenossenschaft gebaut, wurde die Adresse in der NS-Zeit zur "Schikanepromenade", denn dort befand sich die "Zentrale Dienststelle für Juden" des Berliner Arbeitsamtes. Nun wird saniert und debattiert, wie neben Büros und Wohnungen ein Gedenkort entstehen könnte.

Ein Gebäude auf der Insel Eiswerder (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Kleine Eiswerder 14

Ehemalige Munitionsfabrik und Kulisse für Edgar Wallace-Filme. Die Insel Eiswerder hat eine bewegte Geschichte.

Weitere Bauzombies in Berlin

  • Die Eingangstür des alten Gloria Palastes in Berlin (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Der ehemalige Gloria Palast

    Einst war das 1896 errichtete Gebäude eines der bedeutensten Filmtheater Berlins. Jetzt wird das ehemalige Kino abgerissen. Entwürfe zum Neubeu liegen vor, eine Einigung darüber ist noch nicht in Sicht.

    Die ehemalige Tribüne auf der AVUS (Foto: imago-stock / Schöning)

    AVUS Tribüne

    Früher bekam man dort einen begehrten Sitzplatz für die AVUS-Rennen. Seit 1998 ist es mit den Rennen vorbei und die AVUS-Tribüne steht unter Denkmalschutz. Nun ist die Sanierung genehmigt.

    Schoeler-Schlösschen Wilmersdorf; Foto: Wikipedia/Fridolin freudenfett (Peter Kuley)
    Foto: Wikipedia/Fridolin freudenfett (Peter Kuley)

    Schoeler-Schlösschen Wilhelmsaue

    Im ältesten erhaltenen Haus von Wilmersdorf soll Kultur einziehen. Dies wollen der Bezirk und eine Bürgerinitiative, einig sind sie sich allerdings nicht. Immerhin will der Bezirk im Herbst den kleinen Park eröffnen.

    Die Inenansicht des Reemtsma-Areals (Foto: Eckel PR)
    Eckel PR

    Reemtsma Areal

    Rund 140 Millionen Zigaretten täglich wurden hier produziert. Konkrete Pläne, was aus dem Areal zukünftig werden soll, gibt es aber nicht.

  • Fontanepromenade 15; Foto: imago/Klaus Martin Höfer
    imago/Klaus Martin Höfer

    Fontanepromenade 15

    Im Jahr 1906 als Haus für die Berliner Fuhrgenossenschaft gebaut, wurde die Adresse in der NS-Zeit zur "Schikanepromenade", denn dort befand sich die "Zentrale Dienststelle für Juden" des Berliner Arbeitsamtes. Nun wird saniert und debattiert, wie neben Büros und Wohnungen ein Gedenkort entstehen könnte.

    Foto: radioBERLIN 88,8/Doris Anselm
    radioBERLIN 88,8/Doris Anselm

    Rigaer Straße 71

    Unweit des umstrittenen Linksautonomen Zentrums könnte es in nächster Zeit mächtig Ärger geben. Zum einen wegen dem geplanten Bau von Luxuswohnungen, zum anderen wegen der daraus resultierenden Vollsperrung.

    Außenaufnahme der Alten Teppichfabrik in Alt-Stralau (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
    Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

    Die alte Teppichfabrik in Stralau

    Einst war sie eine der bedeutendsten Teppichfabriken Berlins. Nach der Wende wurden hier teilweise wilde Partys gefeiert. Jetzt hat ein neuer Investor andere Pläne für das Areal.

    Cuvrybrache; Foto: imago/PEMAX
    imago stock&people

    Cuvrybrache

    20 Jahre Streit - 20 Jahre Hin und Her. Berlins bekannteste Brache soll nun doch noch bebaut werdenn Aus der Cuvry Brache wird der "Cuvry Campus“ mit Gewerbe, Büros, Restaurants und Supermarkt. Wohnungen sieht der alte Bebauungsplan nicht vor.

    Aussenansicht des Baerwaldbades in Kreuzberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Baerwaldbad in Kreuzberg

    Seit 2015 liegt das 1901 eröffnete Bad im Dornröschenschlaf. Doch jetzt scheint eine Neueröffnung in naher Zukunft möglich.

    Neubauten im Möckernkiez in Berlin (Foto: Flickr / CC)
    Flickr / CC

    Möckernkiez

    Auf dem 2010 erworbenen Grundstück wurde Anfang 2014 ohne Finanzierungssicherung mit dem Bau begonnen. Wegen Finanzierungsproblemen wurden im November 2014 die Arbeiten eingestellt. Doch jetzt bahnt sich eine Lösung für die Finanzprobleme an.

    Die frühere Filter- und Vergaserfabrik am Stralauer Platz (Foto: Flickr / Zug55 / CC)

    Die frühere Filter- und Vergaserfabrik

    Gegenüber dem Ostbahnhof am Stralauer Platz steht ein fünfgeschossiger, alter Bau, verrammelt, mit Plakaten beklebt, besprüht. Einst wurden dort Filter und Vergaser unter anderem für Trabant und Wartburg gebaut.

    Außenaufnahme des SEZ im Stadtteil Friedrichshain (Foto: dpa-Bildfunk)
    dpa-Bildfunk

    SEZ in Friedrichshain

    Vom Prestigeobjekt der DDR-Staatsführung ist nicht mehr viel übrig: Schwimm-und Spaßbad, Rollschuhbahn, Fitnessstudios, Ballett- und Gymnastiksäle sind Vergangenheit.

    Die ehemailge Oberfinanzdirektion an der Ekche Warschauer Straße/Frankfurter Allee (Foto: radioBERLIN 88,8)

    Die ehemalige Oberfinanzdirektion

    An der Ecke Frankfurter Tor/Warschauer Straße steht schon seit Jahren ein riesiges Bürogebäude leer. Jetzt entstehen dort Studentenwohnungen.

    Der Wasserturm am Ostkreuz (Foto: imago-stock / Steinach)

    Wasserturm am Ostkreuz

    Er ist eines der Wahrzeichen von Friedrichshain. Besitzer Uwe Fabich hat noch keine konkreten Pläne für eine Nutzung des 59 Meter hohen Turms.

  • Hubertusbad Lichtenberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Matthias Bartsch)
    Foto: radioBERLIN 88,8 / Matthias Bartsch

    Hubertusbad in Lichtenberg

    1928 eröffnete die Bade- und Schwimmanstalt. Seit 1991 ist das Bad wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen.

    Wikimedia/CC/Michael G. Schroeder

    Lichtenberg - Ehemalige Liegenschaft der UDSSR

    Mitten in einem Wohngebiet steht ein Gebäude, dass vollkommen gerunter gekommen ist. Der Eigentümer, die russische Föderation, möchte aber kein Geld für das Gebäude, sondern es lieber gegen eine andere Immobilie in Berlin tauschen.  

    Verlassene Plattenbauten in Gehrenseestrasse Ecke Rhinstrasse in Berlin-Hellersdorf (Foto: imago/Olaf Wagner)
    imago/Olaf Wagner

    Ehemalige Arbeitersiedlung

    Von der Ost-Berliner Verwaltung in den späten 70er-Jahren als Unterkunft für Gastarbeiter aus Vietnam erbaut, steht der Wohnungskomplex seit der Wende leer.

    Das ehemalige Sporthotel und Kongresszentrum im Sportforum Hohenschönhausen ist eine Ruine; Foto: imago/Kai Horstmann
    Foto: imago/Kai Horstmann

    Sporthotel Hohenschönhausen

    Das einstige DDR-Vorzeigeprojekt wurde zum Zankapfel zwischen Bezirk und Investor und nun gammelt das Sport- und Kongresszentrum weiter vor sich hin.

  • Die alte Schule in Hellersdorf (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Alte Schule in Hellersdorf

    Das ehemalige Schulgebäude droht demnächst der Abriss und dann sollen dort preisgünstige Wohnungen entstehen.

    Eingang zum Wernerbad ein Mahlsdorf, Foto: Doris Anselm (radioBERLIN 88,8)

    Das Wernerbad in Mahlsdorf

    1905 eröffnet und 2002 aus hygienischen Gründen geschlossen fristet das ehemalige Lieblingsbad vieler Mahlsdorfer ein tristes Dasein.

  • Aussenaufnahme des Stellwerks Moabit (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Stellwerkturm Moabit

    Das Gebäude auf dem historischen Güterbahnhof Moabit hat eine lange Geschichte. Doch aktuelle Pläne zur Neunutzung des Turms gibt es nicht.

    Haus am Köllnischen Park eingrüstet; Foto: radioBERLIN/Miriam Keuter
    imago/Bernd Friedel

    Haus am Köllnischen Park

    Was passiert mit dem denkmalgeschützten Klinkerbau im Stil des Expressionismus? Einst AOK-Verwaltung, dann Parteihochschule, dann wieder im Besitz der AOK. Bis 2018 sollen Eigentumswohnungen mit "Lebensgefühl und Großzügigkeit" entstehen.

    Foto: Doris Anselm / radioBERLIN 88,8
    Doris Anselm / radioBERLIN 88,8

    Ehemaliges Diesterweg-Gymnasium

    Auf dem Gelände möchte die degewo, Berlins größtes Wohnungsunternehmen, neue Wohnungen bauen. Doch dazu muss ihr das Grundstück zuerst vom Bezirk übertragen werden.

    Fassade des ehemaligen Stadtbades im Wedding (Foto: imago/STPP)
    imago stock&people

    Das ehemalige Stadtbad Wedding

    Vom Stadtbad zur Eventlocation: Das Gelände des ehemaligen Stadtbades hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jetzt gibt es neue Pläne für das Areal.

    Fassade des Kaufhauses Jandorf
    Doris Anselm / radioBERLIN 88,8

    Das ehemalige Kaufhaus Jandorf

    Vom einstigen Warenhaus, über das Haus der Mode in der DDR bis hin zur Eventlocation: Das Haus an der Kreuzung Brunnenstraße/Veteranenstraße hat eine bewegte Vergangenheit. Jetzt könnte die Mode bald wieder eine große Rolle für das Gebäude spielen.

    Foto: radioBERLIN 88,8
    radioBERLIN 88,8

    Berlins berühmtes Achteck

    Seit 14 Jahren befindet sich hinter der großen Fassade am Potsdamer Platz, dirket neben der kanadischen Botschaft, nur eine Brache. Ein neuer Investor mit Sitz in Luxemburg will das jetzt aber ändern.

    Das Tacheles in Berlin (Foto: imago/Schöning)

    Mitte - Das Tacheles

    Früher war es einer der wichtigsten Anlaufpunkte der Berliner Subkultur. Jetzt gibt es konkrete Zukunftspläne für das Tacheles und seine Umgebung. Rund 90.000 m² neue Fläche sollen zur Bebauung freigegeben werden.

    Das ehemalige Möbel-Krieger-Haus in der Genthiner Straße (radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder)
    radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder

    Ehemaliges Möbel Krieger-Haus

    Das Haus in der Genthiner Straße und das angrenzende Gründstück wurden an einen Investor verkauft. Jetzt sollen hier für rund 50 Millionen Euro Wohnungen, Tiefgaragen und Gewerberäume entstehen.

    Prinzessinnenpalais in Berlin (Quelle: imago)

    Operncafé im Prinzessinnenpalais

    Man sprach eigentlich nur vom Opernpalais, wenn man sich im feinen Rokoko-Ambiente zu Kaffee und Kuchen Unter den Linden verabredete. Der Glanz ist verblichen.

  • Das städtische Krankenhaus in Neukölln (Quelle: rbb / Miriam Keuter)

    Ehemalige Frauenklinik Neukölln

    Ein Teil der Gebäude wurde in den Jahren 1913 bis 1917 als Frauenklinik gebaut, Erweiterungsbauten kamen in den 60er und 70er Jahren dazu. Vivantes hatte bis 2005 dort seine Kliniken.

    Aussenansicher der Alten Post in Neukölln (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Die Alte Post in Neukölln

    Seit 2006 steht das Gebäude im Privatbesitz einer italienischen Familie leer. Jetzt gibt es einen neuen Investor und mit ihm auch konkrete Nutzungspläne.

  • Ehemallges Schweinestall-Gelände in der Schönlinder Straße
    Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Ehemalige Schweineställe in Pankow

    In der Schönerlinder Straße liegt ein ehemaliger Bauernhof mit Schweine- und Viehställen, versteckt hinter Bäumen und Sträuchern.

    Ehemaliges Regierungskrankenhaus Buch; Foto: rbb Abendschau
    Foto: rbb Abendschau

    Ehemaliges Regierungskrankenhaus

    Einst war die Klinik in Buch der politischen Führung der DDR vorbehalten - mit modernster Ausstattung. Nach der Wende entstand das Klinikum Buch, für die alten Gebäude gab es keine Verwendung mehr. Nun sollen dort im Grünen Wohnungen entstehen.

    ehemalige Irakische Botschaft in Pankow; Foto: radioBERLIN/Doris Anselm
    Foto: radioBERLIN/Doris Anselm

    Die Botschaft des Irak in der DDR

    In der Tschaikowskistraße gammelt der Plattenbau seit über 20 Jahren vor sich hin. Das Grundstück gehört dem Bund, das Gebäude dem Irak. Ob dort jemals ein Kulturzentrum entstehen wird, ist fraglich.

    Ehemaliger Milchhof in Heinersdorf

    Zu DDR-Zeiten wurde hier Ost-Berlin mit Milch versorgt. Nach der Wende formierte sich die Emzett-Molkerei, eine Produktionsstätte der Meierei-Zentrale. Jedoch kam am 30. September 1996 die Schliessung.

    Außenaufnahme des alten Lokschuppen Heinersdorf (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Alter Lokschuppen in Pankow-Heinersdorf

    Der ehemalige kreisrunde Lokschuppen stellt heute ein beinahe einzigartiges Relikt dar. Ganze 24 Loks passten dort hinein. Doch seit mehreren Jahren rottet das Gebäude vor sich hin. 

    Die Ehemalige Polizeikaserne in Pankow (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Ehemalige Kaserne der Volkspolizei in Pankow

    Seit 2009 steht der Komplex am Blankenburger Pflasterweg leer. Eingeworfene Scheiben, verrottete Gebäude: Das Areal sieht katastrophal aus. Pläne sehen aber vor, dass hier ein neues Wohnquartiert „Blankenbürger Süden“ entstehen soll.

    Bauruinen der DEGUFA; Foto: Doris Anselm, radioBERLIN 88,8
    Foto: Doris Anselm, radioBERLIN 88,8

    Gummifabrik DEGUFA

    Die Gebäude der alten Gummiwarenfabrik sind nicht zu retten. Nach einem Abriss sollen dort Wohnungen entstehen. Doch wie sieht es mit den Altlasten aus?

    Das Kulturhaus Peter Edel in Weissensee (Foto: imago/Bernd Friedel)

    Kulturhaus Peter Edel

    In den 60ern spielten hier Jazzlegenden, doch seit seiner Schließung im Jahr 2009 verfällt das ehemalige Kulturhaus in Weißensee. Jetzt gibt es konkrete Zukunftspläne.

  • Ehemaliges Einkaufszentrum in der "Cité Foch" (Bild: rbb/Miersch)

    Cité Foch

    Einst war die Cité Foch im Wittenau das größte französische Wohngebiet, Leerstand gibt es zwar keinen, aber das Einkaufszentrum steht leer, rottet seit 2006 vor sich hin.

    Im Strandbad Tegel fürht ein Holzsteg mit blauem Geländer in den See (Foto: imago/Götz Schleser)
    imago/Götz Schleser

    Strandbad Tegel

    Seit Jahren wird hier nicht mehr investiert. Die Gastronomie ist nicht nutzbar sowie die Sanitärbereiche und Rohre veraltet. Die Berliner Bäder-Betriebe sehen sich aber nicht in der Lage die dringend notwendigen Investitionen zu stemmen.

  • Ein Gebäude auf der Insel Eiswerder (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Kleine Eiswerder 14

    Ehemalige Munitionsfabrik und Kulisse für Edgar Wallace-Filme. Die Insel Eiswerder hat eine bewegte Geschichte.

    Aussenfassade der Alten Post in Spandau (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Alte Post in Spandau

    Trotz bester Lage zwischen Altstadt, Bahnhof und Havel verfällt das ehemalige Hauptpostamt seit nunmehr 20 Jahren. Jetzt steht die Zukunft des Gebäudes fest.

    Doktor Georg-Benjamin-Krankenhaus

    Nun soll das Gelände soll zu einem attraktiven Wohnstandort entwickelt werden, das Ganze unter dem Projektnamen"Metropolitan Park" mit 740 Wohneinheiten.
    Der Gebäudekomplex in Staaken war erst Kaserne, dann Klinik. Benannt nach dem jüdischen Kinderarzt und Widerstandskämpfer, der im KZ Mauthausen umkam.

  • Das asbest-belastete Hochhaus "Steglitzer Kreisel" © imago/Raimund Müller
    imago/Raimund Müller

    Steglitzer Kreisel

    Schon um den Bau in den 70ern gab es viele Skandale, später zog das Bezirksamt ein. Jetzt sollen in dem Gebäude bis zu 220 Wohnungen entstehen.

    Unbewohntes Wohnhaus in Berlin-Steglitz Hindenburgdamm Ecke Gardeschützenweg (Quelle: rbb/Ansgar Hocke)
    rbb/Ansgar Hocke

    Spukhaus Gardeschützenweg

    Ein trauriger Rekord: Seit mehr als 15 Jahren steht am Hindenburgdamm in Steglitz ein Mietshaus leer. Das Eckhaus verfällt immer weiter. Dem Eigentümer gehört ein weiteres leerstehendes Haus am Roseneck. Warum greifen die Behörden nicht ein?

    Innenaufnahme des Stadtbads Steglitz (Foto: radioBERLIN 88,8)
    radioBERLIN 88,8

    Stadtbad Steglitz

    1908 eröffnet war das Stadtbad Steglitz zu seiner Zeit ein hochmodernes Haus. Doch seit 2014 steht es leer.

    Außenaufnahme eines Gebäudes der ehemaligen Stammbahn von Zehlendorf nach Griebnitzsee (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Die alte Stammbahn von Zehlendorf bis Griebnitzsee

    Sie war die erste Bahnstrecke Preußens und wurde 1838 eröffnet. Die Stammbahn verband Berlin mit Potsdam. 1945 wurde sie stillgelegt. Doch bald könnte die alte Strecke wieder zum Leben erweckt werden.

    Vor dem Steglitzer Bierpinsel steht ein Strassenschild der Schloßstraße. Foto: dpa
    dpa-Zentralbild

    Steglitzer „Bierpinsel“

    Die futuristische Architektur, ein Klassiker der 70er Jahre, soll an einen Baum erinnern und den Charakter der Hochstraße über die Tiburtiusbrücke zur Stadtautobahn mildern.

    Südbowling Steglitz

    Früher war das Bowlingcenter Süd mit 16 Bahnen eines der beliebtesten in Berlin. Dort werden kein Kugeln mehr rollen. Das Gebäude wurde im Herbst 2016 abgerissen.

    Raststätte Dreilinden mit blauem Turm; Foto: imago/Schöning
    imago/Schöning

    Raststätte Dreilinden

    Auf dem Weg nach Süden oder Westen ließ man das prägnant bunte Bauwerk rechts liegen. Doch die Raststätte besuchte kaum jemand. Seit über zehn Jahren steht das Gebäude leer.

    Bauzombie Kriegsruine Beymestraße; rote Backsteinruine ohne Dach; Foto: Matthias Bartsch/radioBERLIN 88,8
    Foto: Matthias Bartsch/radioBERLIN 88,8

    Steglitz - Kriegsruine Beymestraße

    Ein roter Backsteinbau, durch die leeren Fenster sieht man den Himmel. Efeu rankt an den Mauern wie bei einem verwunschenen Schloss. 

  • Leerstand im Haus Stubenrauchstraße 69; Foto: Screenshot Video Dietmar Bührer
    Foto: Screenshot Video Dietmar Bührer

    Stubenrauchstraße 69

    Ein prächtiges Wohnhaus in Friedenau verfällt. Die Eigentümerin saniert das Haus nicht, verkauft es aber auch nicht, sie lässt es verfallen. Die Besitzerin ist mit der Verwaltung ihrer Häuser komplett überfordert. Das Bezirksamt verhandelt mit dem Anwalt der Eigentümerin, damit ihr ein Betreuer an die Seite gestellt wird.

    Prälat Schöneberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Prälat Schöneberg

    Bis zum Bau des Palais am Funkturm war der 12.000 m² große Prälat das beliebteste Tanzlokal der West-Berliner. Doch seit 1987 steht das Gebäude leer und nur die beiden denkmalgeschützten Säle (Wappensaal und Kronensaal) sind noch erhalten.

    Bauzombie Buckower Chaussee (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Die ehemalige Raketenfabrik

    Ganz in der Nähe des S-Bahnhof Buckower Chaussee verbirgt sich ein Gebäude mit einer bewegten Geschichte. Unter anderem wurden hier einst ferngesteuerte Lenkbomben und Raketen für die Deutsche Luftwaffe gebaut.

    Bauzombie: Torgauer Str. 24-25. Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8
    Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8

    Kohlenhandlung Annedore und Julius Leber

    In der Torgauer Straße soll ein Gedenkort für den Widerstandskämpfer Julius Leber entstehen. Das dafür vorgesehene Gebäude droht zu verfallen.

    Fassade des Kathreiner Hochhauses in Schöneberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Kathreiner Hochhaus

    Das älteste Hochhaus Berlins in Stahlskelettbauweise steht seit Jahren komplett leer. Doch verkaufen will die Stadt das Gebäude nicht.

    Alte Mälzerei Lichtenrade (Foto: Wikimedia / Migra / CC)
    Wikimedia / Migra / CC

    Alte Mälzerei in Lichtenrade

    Seit ca. 20 Jahren steht die Mälzerei leer. Im Jahr 2010 wollte hier ein Großinvestor eine Shopping Mall errichten. Die Anwohner wehrten sich aber mit Erfolg dagegen.

    Foto: radioBERLIN 88,8

    Landhaus Buhr

    Bis in die 70er Jahre gab es dort Konzerte und Tanzveranstaltungen. Nach der Schliessung sollte eigentlich ein Einkaufszentrum gebaut werden.

  • Ruine Bärensiegel Spirituosen in Adlershof; Foto radioBERLIN/Miriam Keuter
    radioBERLIN/Miriam Keuter

    Adlershof - Bärensiegel-Areal

    Wo einst "Wurzelpeter" und der "Adlershofer Wodka" gebrannt wurden, entsteht ein Möbelmarkt. Im Oktober 2018 soll er fertig sein.

    Außenfassade der Ehemaligen AGFA-Fabrik in Treptow (Foto: radioBERLIN 88,8 / Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Keuter

    Ehemalige Agfa-Fabrik

    Einst wurden hier chemische Zwischenstoffe für die Fotografie produziert. Dann zog Europas größtes Clubhaus für Start-ups ein. Doch noch wird hier nicht an der Zukunft gearbeitet.

    Baustelle Sterndamm am S-Bahnhof Schöneweide; Foto: radioBERLIN/Doris Anselm
    Foto: radioBERLIN/Doris Anselm

    S-Bahnhof Schöneweide

    Das Areal rund um den S-Bahnhof Schöneweide ist seit Jahren eine einzige Baustelle , inklusive des Fußgängertunnels und der Brücken über den Sterndamm. Auch das Gebäude selbst und die Bahnsteige gehören dazu.

    Der Müggelturm in Berlin (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
    Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

    Müggelturm

    Funkturm, militärischer Beobachtungsposten und Ausflugslokal: Der Turm auf der mit 111,47 Metern Höhe höchsten natürlichen Erhöhung Berlins hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jetzt scheint die Genehmigung für eine Gastronomie auf dem Gelände in greifbarer Nähe zu liegen.

    Der ehemalige Wasserturm in Alt-Glienicke
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Der ehem. Wasserturm in Altglienicke

    Das Wahrzeichen von Berlin-Altglienicke wurde 1905/1906 erbaut. Die Brunnenanlagen wurden 1999 geschlossen. Jetzt hat der neue Eigentümer Pläne für die Nachnutzung des ehemaligen Wasserturmes.

    Hinter einem Gitter liegt ein Holzstapel (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
    radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

    Ehemalige Gaststätte Krampenburg

    Zu DDR-Zeiten erholten sich hier Urlauber im Ferienobjekt der Uhrenwerke Ruhla, danach diente es als FDGB-Heim. Das Gebäude mit einem Saal für 3000 Menschen wurde 1977 geschlossen und ist nur noch eine Ruine.

    Gleise einer Achterbahn führen am 30.06.2016 in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Vergnügungsparks Spreepark in einen Tunnel in Form eines Mauls einer bunten Raubkatze. (Foto: dpa-Bildfunk)
    dpa-Bildfunk

    Spreepark Berlin

    Das 30 Hektar große Gelände steht seit 14 Jahren leer. Jetzt soll endlich etwas geschehen und viele der besonderen Attraktionen im Park könnten saniert werden.

    Das ehemalige Funkwerk in Köpenick (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
    radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

    Ehemaliges Funkwerk in Köpenick

    Seit Anfang der 90er Jahre passiert nicht mehr viel im ehemaligen Funkwerk. Jetzt hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Ruder übernommen.

    Aussenansicht des Das ehemalige Kabelwerks Köpenick an der Müggelspree. (Foto: imago/PEMAX)
    imago/PEMAX

    Kabelwerk Köpenick

    Es war die Zweigstelle des VEB Kabelwerks Oberspree. Zeitweise war der Mellowpark dort  untergebracht, wurde dann an diesem Standort geschlossen. Jetzt befindet sich der Mellowpark an der Wuhlheide.

    Gesellschaftshaus Grünau und Riviera (Quelle: rbb)
    rbb

    Riviera in Berlin-Grünau

    Das ehemalige Ausflugslokal in Grünau ruht in einem Dornröschenschlaf. Pläne gab es, umgesetzt wurde bislang keiner. Jetzt wird nur die Bausubstanz gesichert.

    Die Alte Wäscherei in Spindlersfeld (Foto: Miriam Keuter/radioBERLIN 88,8)
    Miriam Keuter/radioBERLIN 88,8

    Alte Wäscherei in Spindlersfeld

    Einst wurde hier Berlins schmutzige Wäsche gewaschen. Jetzt sollen auf dem Gelände der ehemaligen Wäscherei Neubauten und Wohnungen entstehen.

    Aussenfoto des Eierhäuschens im Plänterwald (Foto: imago/Schöning)
    Foto: imago/Schöning

    Eierhäuschen Plänterwald

    Bis in die 1970er Jahre war das Eierhäuschen eines der beliebtesten Ausflugsziele im Norden Treptows. 1991 wurde das Lokal mit der Abwicklung des Spreeparks geschlossen.

    Eingang am Strandbad Müggelsee (Foto: dpa-Bildfunk)
    dpa-Bildfunk

    Strandbad Müggelsee

    Das Strandbad Müggelsee wird von über 100.000 Menschen jährlich besucht, ist allerdings sanierungsbedürftig. Acht Millionen sind schon bewilligt worden.

    Die ehemalige Bärenquell-Brauerei in Treptow (Foto: imago/Jürgen Ritter)
    imago/Jürgen Ritter

    Ehemalige Bärenquell-Brauerei

    Seit 1882 wurde hier in Niederschöneweide Bier gebraut. Ende 1994 war dann Schluss mit der Bierproduktion. Aktuell gibt es keine konkreten Nutzungspläne für das Gelände.

  • radioBERLIN/Sarah Zerdick

    Olympisches Dorf

    In Elstal, knapp 20 Kilometer westlich des Olympiastadions, liegt das ehemalige Olympische Dorf, errichtet zu den Sommerspielen 1936. Das Dorf steht unter Denkmalschutz, es gibt Pläne, ein großes Wohnbau-Projekt dort zu verwirklichen.

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