Wasser und Sonne
Häufiger Regen und nicht zuletzt intensive Sonnenseinstrahlung setzen jedem Gewebe und jeder Imprägnierung zu.
Egal welche Eigenschaften beim Kauf zum Beispiel eines Zeltes zugesichert wurden, wasserabweisend, regen- oder wasserdicht, ein Schutz auf Dauer ist das nicht.
Richtig imprägnieren
Bei kleineren Flächen helfen Sprays, bei größeren sind Imprägnier-Emulsionen entschieden wirtschaftlicher.
Wichtig ist, das Gewebe gründlich zu säubern, bei starker Verschmutzung mit klarem Wasser. Danach ganz durchtrocknen lassen. Danach die Imprägnierung aufbringen.
Bei kleineren Zeltbahnen kann man eine Imprägnierlösung z.B. in der Badewanne anrühren und das Zelt eintauchen. Bei größeren Fläche hilft ein lösungsmittelbeständiger Schwamm, eine Malerrolle oder eine weiche Bürste.
Wichtig sind die Nähte, das sind die Schwachstellen eines jeden Regenschutzes. An den Nähten sollte man etwas mehr Imprägniermittel verwenden oder – noch besser – ein Spezialmittel, das unter dem Namen „Nahtdicht“ verkauft wird.
Dieter Mäder