Manipulationen an Geldautomaten haben im ersten Halbjahr 2010 massiv zugenommen. Bundesweit sind rund 2000 Attacken verzeichnet und damit schon jetzt fast genau so viele wie im gesamten Jahr 2009. Das Landeskriminalamt Berlin bestätigt diesen Trend.
Rund 300 Manipulationen an Geldautomaten sind bis jetzt bekannt, weil betroffene Bankkunden sie bei der Polizei angezeigt haben. Leider merkt man den Betrug erst beim Blick auf den Kontoauszug.
Welche Daten werden ausgespäht und wie
Durch präparierten Karteneinzugsschlitz erlangen Betrüger die Daten auf dem Magnetstreifen.
Durch eine zusätzlich am Automaten angebrachte Blende kann die PIN mit einer Minikamera oder durch eine fingierte präparierte Tastatur ausgespäht werden.
Worauf kann man erkennen, dass etwas mit dem Geldautomaten nicht stimmt
Ist der Einzugsschlitz anders als sonst?
Ist oberhalb der Tastatur ein stecknadelgroßes Loch für evt. installierte Kamera zu erkennen?
Gibt es zusätzliche Rauchmelder, in denen versteckte Kameras sein könnten?
Was empfielt das Bundeskriminalamt:
Bei der Eingabe am Bankautomat die Geheimzahl mit der Hand oder dem Geldbeutel verstecken.
Türöffner eines Geldinstitutes nicht mit der Karte betätigen.
Die Geheimzahl nicht notieren.
Verdächtige Vorgänge sofort der Polizei melden.
weitere Links zum Thema:
www.kartensicherheit.de
www.krebsonsecurity.com
www.pfiffige-senioren.de