Handys mit Touchscreen gibt es ohne Vertrag schon ab 100 Euro. Was können diese Geräte?
Die meisten Handys dieser Art können eine ganze Menge. Beispiel: das LG-KP500, das derzeit zu den günstigsten Handys auf dem Markt gehört. Es kann mp3-Musikdateien abspielen und hat eine eingebaute Kamera, die bei normalem Licht auch passable Fotos macht.
Man kann mit dem Gerät sogar im Internet surfen. „Das allerdings funktioniert lange nicht so gut wie beim iPhone“, sagt Michael Wolf von der Stiftung Warentest. Was unter anderem daran liegt, dass das Display nur eine niedrige Auflösung hat – es werden also viel weniger Informationen angezeigt. Und auch die Verbindung ist langsam. Als preiswertes Touchscreen-Modell ist das LG-KP500 aber durchaus empfehlenswert.
Welche Handys kommen wirklich an das iPhone ran?
Ernsthafte Konkurrensind vor allem die Geräte mit dem Betriebssystem Android der Firma Google. Auch hier kann sich der Besitzer Zusatz-Software aus dem Internet direkt aufs Handy laden – beispielsweise Spiele oder Navigations-Anwendungen. Die Auswahl an solchen Programmen hat zugenommen. Auch beim Surfen im Internet sind die Android-Handys dem iPhone auf den Fersen.
Gegenüber dem iPhone lässt sich aber viel Geld sparen: Vor allem Modelle, die nicht mehr ganz aktuell sind, werden vergleichsweise günstig angeboten. Das HTC-G1 beispielsweise gibt es derzeit im Internet ohne Vertrag schon ab 300 Euro.
Und wo ist das teure iPhone einfach besser?
Es gibt vor allem zwei Punkte, in denen das iPhone nach wie vor ungeschlagen ist. „Die Benutzerführung ist sehr gelungen, das hat die Konkurrenz noch nicht erreicht“, sagt Michael Wolf von der Stiftung Warentest. Vergrößern oder Verkleinern des Bildes – das lässt sich mit den Fingern ganz schnell und unkompliziert machen. Der zweite Pluspunkt ist die Software-Auswahl: Es gibt einfach eine riesige Vielfalt an so genannten „Apps“ (kleinen Zusatz-Programmen, Spielen etc.), die das Handy noch interessanter machen.