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Do, 24.05.2012 | 20:43 Uhr | Jetzt läuft: Steely Dan - Do It Again

Das ExpertenTeam

Frau bei einer Kosmetikstunde

Foto: dpa-Bildfunk

Hautpflege im Winter

Winter und Kälte sind ein Härtetest für die Haut. Nicht alles lässt sich wetterfest verhüllen. Wie kann man Gesicht und Hände schützen?

Die heftigen Temperaturunterschiede im Winter sind purer Stress für die Haut. Bei Minusgraden ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Die Haut wird schlechter durchblutet und bekommt dadurch weniger Nährstoffe und Sauerstoff.

Die Talgdrüsen produzieren bei großer Kälte gar kein Fett mehr. Auch die Feuchtigkeit wird knapp, weil man im Winter weniger schwitzt und die Haut von außen kaum Feuchtigkeit bekommt. Heizungsluft trocknet die Haut zusätzlich aus. Sie spannt, wird rau und rissig. Was kann man dagegen tun?


Gesicht

Nach Bedarf ruhig zwei- dreimal pro Tag gut eincremen. Dafür eine fettreiche Pflege verwenden. Eine extra Wintercreme muss man nicht kaufen.

Ein Tipp: Die reichhaltige Nachtcreme einfach als Tagespflege verwenden. Sie ist nährstoff- und fettreicher als die Tagescreme. Die Tagescreme im Winter besser drinnen, also über Nacht einwirken lassen. Tagescreme enthält viel Feuchtigkeit, also Wasser, was tagsüber bei Minusgraden sogar zu Erfrierungen führen und die Haut eher schädigen als ihr nützen kann.


Lippen

Fettreiche Cremes, Lippen- und Pflegestifte verwenden, damit die Lippen nicht spröde werden. Pflegestifte aber nicht zu oft verwenden. Die Haut gewöhnt sich sehr schnell an die „bequeme“ Unterstützung von außen. Der Eigenschutz wird träge, die Haut weicher und damit anfälliger für Bakterien. Erste Hilfe bei aufgerissenen Lippen: Honig dick auftragen, einige Minuten einwirken lassen und dann ruhig ablecken.


Hände

Fettreiche Handcremes verwenden. Hausmittel für zarte Hände: Die Hände abends mit Olivenöl einfetten und über Nacht Handschuhe drüberziehen. Paraffinbad für Hände: Dafür in einem Behälter Paraffin erhitzen. Die Hände ein bis zwei Minuten darin eintauchen, herausnehmen, die wachskerzenähnliche Flüssigkeit antrocknen lassen und die Prozedur noch einmal wiederholen.

Anschließend die Hände mit Klarsichtfolie und einem Handtuch umwickeln, damit sich die Wärme entwickeln kann und die Wirkstoffe über die geöffneten Poren in die Haut eindringen können. Nach 10 bis 20 Minuten die angetrocknete Masse wie Kerzenwachs abpulen und die Hände gut eincremen.

Zubehör gibt es bei verschiedenen online-Händlern unter dem Stichwort „Paraffinbad“.

Stand vom 7.1.2010

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