radioBERLIN 88,8

radioBERLIN 88,8

radioBERLIN 88,8 - Das Hauptstadtradio

Do, 24.05.2012 | 20:30 Uhr | Jetzt läuft: Norah Jones - Happy Pills

Das ExpertenTeam

Ein verletzter Junge nach dem Erdbeben in Haiti

Die Erdbebenopfer in Haiti brauchen schnell Hilfe. Foto: dpa-Bildfunk

Für Haiti spenden per Internet, SMS & Co

Die Katastrophe auf Haiti bewegt uns auch hier in Berlin. Viele wollen helfen, und zwar möglichst schnell und unkompliziert, beispielsweise per Internet. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, worauf sie dabei achten sollten.

Spenden per Online-Formular

Viele Hilfsorganisationen bieten auf ihrer Webseite die Möglichkeit an, per Bankeinzug zu spenden – ein einfacher Weg, den Menschen in Haiti zu helfen. Wichtig ist dabei aber, dass die Übertragung der Kontoinformationen verschlüsselt erfolgt.

Ob die Seite mit dem Spendenformular entsprechend gesichert ist, erkennt man an einem kleinen Schloss, das rechts unten im Browserfenster erscheint.


Spenden per Kreditkarte

Alternativ zum Bankeinzug bieten manche Organisationen auch das Spenden per Kreditkarte an. Auch das ist empfehlenswert, wenn die Verbindung sicher ist. Also auch hier: auf das kleine Schloss-Symbol achten, damit die Daten nicht in fremde Hände gelangen.


Spenden per Telefon

Das handhaben die Hilfsorganisation unterschiedlich. Bei manchen sitzt ein Mitarbeiter am Telefon und nimmt die Kontoinformationen persönlich entgegen. Bei anderen – zum Beispiel den Ärzten ohne Grenzen – gibt es eine Telefonnummer, die mit 0900 beginnt. Wer dort anruft, spendet zehn Euro. Die werden automatisch über die Telefonrechnung eingezogen – sie gilt später beim Finanzamt als Spendenquittung.

Aktion Deutschland Hilft
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Telefon-Hotline: 0137 36 36 36
(14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)


Spenden per SMS

Das ist durchaus seriös und funktioniert mit jedem Handy. Der Spender schickt eine Kurznachricht an die Telefonnummer 8-11-90 und von der nächsten Telefonrechnung werden fünf Euro abgebucht.

Als Text muss die SMS ein kurzes Stichwort enthalten, damit das Geld einer bestimmten Hilfsorganisation zu Gute kommt. Wer zum Beispiel das Wort „Haiti“ schickt, legt damit fest, dass die Aktion „Deutschland Hilft“ das Geld bekommen soll – das ist ein Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen.

Einziger Nachteil der Spenden-SMS: Die fünf Euro kommen nicht vollständig der Hilfsorganisation zu Gute. 17 Cent werden als Kosten abgezogen. Außerdem muss der Spender den Versand der SMS ganz normal bezahlen – was das kostet, hängt vom Handyvertrag ab.


Mehr Informationen zum Spenden per SMS
www.spendino.de

Stand vom 21.1.2010