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Geldscheine in einer Hand

Foto: dpa-Bildfunk

Betrug mit Nebenjobs

Ein Unternehmen wirbt mit Stellen als Produkttester. Doch das Ganze ist ein Trick, mit dem Betrüger versuchen, teure Zeitschriftenabos zu verkaufen.

So läuft die Masche ab

Das Unternehmen behauptet, es brauche eine Sicherheit für die wertvollen Produkte, die es dem neuen Mitarbeiter für die Tests überlässt. Ein paar Hundert Euro oder ein Zeitschriften-Abo sollen diese Sicherheit bieten.

Wer so ein Angebot aufgetischt bekommt, sollte grundsätzlich ablehnen, rät die Verbraucherzentrale Berlin. Denn: Jobs als Produkttester gibt es hier nicht. Es geht immer nur um’s Abo.


Von Widerrufsrecht Gebrauch machen

Hat man unterschrieben, gibt es allerdings auch kein Grund zur Panik. Denn grundsätzlich besteht bei solchen Verträgen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Widerspruch muss man schriftlich einlegen, am Besten per Einschreiben mit Rückschein. Droht das Unternehmen mit einer Aufwandsentschädigung, weil man angeblich vertragsbrüchig wurde, sollte man sich nicht schrecken lassen.

Solche Klauseln haben vor Gericht kaum eine Chance. Das Abo kündigen sollte man trotzdem unbedingt. So vermeidet man weiteren Ärger. Bleibt der vermeintliche Arbeitgeber bei seiner Forderung, wendet man sich am Besten an die Verbraucher-zentrale.


Wann man skeptisch werden sollte

Grundsätzlich gilt bei Nebenjobs: Angebote, die mit Topverdiensten werben, sind selten seriös. Das gleiche gilt für Arbeitgeber, die nur über 0190- oder 0900-Nummern zu erreichen sind. Steht in den Anzeigen kein Firmenname oder für den Kontakt nur Postfach oder Chiffrenummer, sollte man vorsichtig sein.

Und besonders viel Misstrauen ist immer angebracht, wenn der Arbeitgeber Geld will zum Beispiel für die Bearbeitung oder als Sicherheitsgebühr.

Stand vom 26.11.2009

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