Man spürt die Wärme des Feuers; Foto: Peter Rauh
Bessere Bilder - auf den Blitz verzichten
Rote Augen, blasse Gesichter und harte Schatten oder langweilig geblitzte Stimmungen. In vielen Situationen lohnt es sich, auf den Blitz zu verzichten.
Nicht niedlich
Ganz schrecklich sind Baby-Bilder mit Blitz. Der süße Fratz wirkt leblos, blaß und rote Augen haben die wenigsten Kleinkinder.
Schalten Sie den Blitz aus! Die Bilder werden besser und das Kind wird durch die Aufnahme nicht erschreckt.
Stadion-Blitzer
Kein Blitz kann große Räume wie die Waldbühne oder das Olympiastadion aufhellen. Bei Blitzaufnahmen von den Rängen (sieht man immer wieder) bekommt man meist einen zu hellen Vordergrund, das Motiv bleibt im Dunkeln. Sollten trotzdem der Rasen oder die Bühne auf dem Bild hell genug sein, liegt das bestimmt nicht an Ihrem Blitz!
Stimmungskiller
Am Lagerfeuer ist es gemütlich, doch auf den Bildern kann man zwar jeden Balken im Feuer erkennen, aber der Rest ist ein weiße Wolke. Grund: Der Blitz wird vom aufsteigenden Rauch reflektiert.
Versuchen Sie es ohne Blitz.
Tipps für Aufnahmen ohne Blitz:
Schalten Sie den Blitz oder die Blitzautomatik Ihrer Kamera aus. Zeigt der Belichtungsmesser eine Unterbelichtung an, erhöhen Sie die "Film"-Empfindlichkeit (ISO-Zahl) oder wählen Sie die Einstellung ISO-Automatik (wenn vorhanden).
Leicht unterbelichtete Aufnahmern können durchaus ihren Reiz haben. Ist das fertige Bild noch zu dunkel, hellen Sie es behutsam mit der Bildbearbeitung auf. Überbelichtungen sind in der Regel schwieriger zu korrigieren als leichte Unterbelichtungen.
Probieren Sie es aus!
Beispiel Lagerfeuer
Stimmung weggeblitzt

Die Stimmung bleibt erhalten und wird verstärkt.
