Autos verleihen
Das eigene Auto an Freunde zu verliehen ist meist kein Problem, außer es passiert ein Unfall. Denn dann kann es passieren, dass man auf den Folgekosten sitzen bleibt. Worauf man achten sollte, bevor man den Schlüssel aus der Hand gibt.
Regel Nummer eins: Führerschein zeigen lassen
Wer sein Auto verleiht, sollte sich vorher immer den Führerschein des Fahrers zeigen lassen. Denn falls es zum Unfall kommt, kann es sein, dass die Haftpflichtversicherung ihr Geld vom Verleiher zurückfordert. Mitunter macht man sich als Verleiher sogar strafbar.
Regel Nummer zwei: Vertrag abschließen
Wer sein Auto verleiht, sollte vorher immer klären, wer die Kosten übernimmt, für die Haftpflicht oder Kasko nach einem Unfall nicht aufkommen. Also etwa die Selbstbeteiligung oder gestiegene Versicherungsbeiträge. Am besten hält man die Vereinbarung schriftlich fest. Datum und Unterschriften nicht vergessen.
Regel Nummer drei: Nie Geld fürs Verleihen nehmen
Abgesehen von einem Benzingeld, sollte man niemals Geld fürs Verborgenen nehmen. Denn sonst wird juristisch gesehen aus dem Leih- ein Mietverhältnis. Folge: Die Versicherung zahlt im Fall eines Unfalls unter Umständen gar nichts mehr. Außerdem kann es passieren, dass man für Schäden, die dem Leihenden entstehen haftet.