Die Ambrosia-Pflanze hat sich in den vergangenen Jahren stärker in verbreitet. Auch in Berlin gibt es größere Vorkommen.
So erkennt man die Ambrosia
Ambrosia findet man zunehmend in Gärten. Schuld daran ist vor allem billiges Vogelfutter (Meisenringe), das meistens aus Osteuropa stammt. Für den Laien ist die Pflanze kaum zu unterscheiden, so täuschend ähnlich sieht sie dem weit verbreiteten Beifuß. Beide gehören zur selben Pflanzenfamilie. Hauptunterscheidungsmerkmale: Ambrosia hat behaarte Stängel, der Beifuß nicht.
Bei diesem wiederum sind die Blattunterseiten hell, bei Ambrosia schlicht grün. Würde man die Blätter des Beifusses zerreiben, riecht man ätherische Öle. Ambrosia dagegen riecht nicht. Ambrosien werden je nach Standort bis zu zwei Meter groß. Sie legen im Frühjahr, bei einer Größe von 10 bis 15 Zentimeter eine Wachstumspause ein. Erst ab August beginnt ihre eigentliche Blütezeit.
Allergie-Auslöser
Ambrosia-Pollen sind sehr klein und gelangen deshalb besonders tief in die Bronchien. Etwa 80 Prozent aller Allergiker reagieren auf Ambrosia. Auch Menschen, die bislang nicht unter Heuschnupfen leiden, können davon betroffen sein.
Bekämpfungsmaßnahmen
Ambrosia-Pflanzen müssen komplett mit der Wurzel ausgegraben werden. Am besten mit Mundschutz und Handschuhen. Schon eine Berührung kann allergische Reaktionen auslösen, wie zum Beispiel Hautreizungen. Abmähen oder Abschneiden bringt nichts. Größere Vorkommen sollten Sie auch dem Pflanzenschutzamt melden.
Mehr Informationen
Berlin-Brandenburger Ambrosia Atlas
Weitere umfangreiche Informationen zur Ambrosia finden Sie beim Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia.