Schön sind sie nicht, die Schuhe mit Massai-Barfuss-Technologie, kurz MBT. Sie haben eine dicke Sohle, die vorn und hinten abgerundet ist.
Aufrechter Gang und Muskelstärkung
Wer hineinschlüpft, hat erst einmal das Gefühl, auf einem Schaukelbrett zu stehen. Die Wackelkonstruktion soll zu einer aufrechten Haltung zwingen, wie sie die Angehörigen des Massai-Stammes haben, und so die Bein- und Rückenmuskulatur stärken.
Was bringen MBT-Schuhe wirklich?
Die gesundheitlichen Effekte der so genannten Barfussschuhe sind nicht eindeutig belegt. Trotzdem empfehlen sie viele Orthopäden. Wer sich für die Freizeitschuhe entscheidet, sollte darauf achten, dass sie nur zum Gehen geeignet sind.
Joggen sollten nur geübte Läufer in Schuhen mit MBT-Sohle. Die Belastung für die Gelenke wäre sonst zu hoch. Auch beim Sport mit abrupten Bewegungen, Tennis zum Beispiel, sollte man MBTs nicht tragen.
Wem helfen MBTs?
MBTs können prinzipell bei verkürzten Muskeln, leichten Haltungsschäden, Knie- oder Hüftproblemen getragen werden. Bei reinen Abnutzungserscheinungen, Bandscheibenvorfällen zum Beispiel, bringen sie sicher nichts. Wichtig: Mit MBTs zu laufen – das muss man richtig lernen. Anfänger sollten Trippelschritte machen. Und: Massaischuhe sollte man nicht täglich tragen. Sonst verkümmert die Fußmuskulatur.
Wo bekommt man MBT-Schuhe?
MBT-Schuhe gibt es in vielen Sanitätshäusern. Gute Modelle kosten um die 200 Euro.