Zutan für Kolja Kleebergs gezupften Rotkohl; Foto: Kleeberg
Bild: Kleeberg

- Koljas gezupfter Rotkohl

Dieser Rotkohl braucht seine kühle Zeit, eine Woche im Keller oder auf dem Balkon. Mit Äpfeln, Zwiebeln und den richtigen Gewürzen ein Leckerbissen!  

Zutaten für vier Personen

1kg    Rotkohl
0,5 l   Rotwein trocken
0,5 l   Apfelsaft
0,3 l   Portwein rot
1  Lorbeerblatt
5  Wacholderbeeren
5  Nelken
10 Pfefferkörner, weiß
1 Zimtstange
2 Stück Sternanis
2 Pimentkörner
4g Salz
4g Zucker

Für die Fertigstellung
2 EL Schmalz (Wer hat, nimmt Gänseschmalz)
2 mittlere Zwiebeln gewürfelt
120g    Äpfel säuerlich
100g    Kartoffeln mehlig
4 EL    Wildpreisellbeeren
Zucker
Salz

Zubereitung

Den Rotkohl vierteln und den Strunk entfernen. Die Blätter nun mit behandschuhten Händen in ca. Zwei-Eurostück-große Fetzen zupfen und in eine Schüssel geben – oder gleich in einen großen Topf.

Salz,  Zucker, Rotwein, Portwein und Apfelsaft dazu geben und gut durchkneten. Alle Gewürze in einen Teefilter oder Teebeutel geben, diesen zubinden und zu dem Rotkohl geben. Alles abgedeckt eine Woche kalt stellen und ziehen lassen und täglich gut durchmischen.

Wenn es kalt genug ist, kann der Rotkohl auf den Balkon gestellt werden, ein kühler Keller geht aber auch. Wenn sechs Tage vergangen sind geht’s los:

Den Rotkohl abtropfen lassen und die Marinade auffangen.

Die gewürfelte Zwiebeln in Schmalz anschwitzen, den Rotkohl zu den Zwiebeln geben.

Nach und Nach die Marinade dazugeben und die Flüssigkeit „einreduzieren“ - den Rotkohl eine Stunde köcheln lassen.

Die geriebenen Äpfel und die geriebenen Kartoffeln dazugeben und weiter garen, bis die Kartoffeln verkocht sind.

Die Gewürze entfernen, die Preiselbeeren untermischen und mit Salz und Zucker abschmecken.

TIPP: Da die Zubereitung doch etwas aufwendig ist, lohnt es sich, gleich größere Mengen zu verarbeiten und anschließend portionsweise einzufrieren.

Guten Appetit