Die Story
Es ist das Jahr 2018. Die Welt steht am Abgrund. Die Terminatoren, kybernetische Organismen, also Maschinen, die denken können, haben nach einem von ihnen selbst angezettelten Atomschlag die Macht auf der Erde übernommen und liefern sich mit den wenigen verbliebenen Menschen, die sich in Widerstandsgruppen organisieren und sich letzte apokalyptische Gefechte liefern.
Kopf des Widerstands ist John Connor (Christian Bale), im ersten Terminator-Film noch ein Kind, ist er inzwischen ein erwachsener Mann mit einer hochschwangeren Frau an seiner Seite. Connor scheint nun eine Lösung gefunden zu haben, die computergesteuerten Terminatoren und Kampfmaschinen auszuschalten. Vor dem letzten Gefecht begegnet ihm der zwielichtige Marcus (Sam Worthington). Er versucht mit allen Mitteln, Connor am Angriff auf die Roboterzentrale Skynet zu hindern, denn dort werden Menschen in Gefangenenlagern gehalten, darunter auch Connors Vater Kyle Reese (Anton Yelchin) ….
Die Darsteller
Der britische Topschauspieler Christian Bale, den man in "Batman begins" als Batman schon besser und als Bob Dylan in "I'm not there" schon vielfach besser gesehen hat, ist als John Connor leider enttäuschend und nicht mehr als ein mürrischer Kampfsoldat. Seine militärische Steifheit lässt kaum emotionale Tiefe erkennen und macht ihn damit wesentlich unsympathischer als den zwielichtigen Marcus, der von dem australischen Schauspieler Sam Worthington gespielt wird. Arnold Schwarzenegger hat im vierten Terminator einen Gastauftritt allerdings nur als Computeranimation.
Das Fazit
Zu den wenigen Glanzpunkten von "Terminator - Die Erlösung" gehört der computeranimierte Gastauftritt von Arnold Schwarzenegger als nackter Superkampfmaschine – muskelbepackt wie in seinen jungen Jahren liefert sich Arnold als Riesenterminator mit John Connor den letzten Showdownkampf des Films.
"Terminator - Die Erlösung" ist ansonsten über weite Strecken ein Abklatsch diverser Sciencefiction-Actionfilme und liefert kaum Originelles. Nur wenige Szenen entfalten die typische apokalyptische Magie und Sogkraft der legendär gewordenen ersten Terminatorfilme, und der typische Humor á la "hasta la vista, baby“ ist völlig abhanden gekommen. "Terminator - Die Erlösung" ist über weite Strecken einfach ein langweiliger Kriegsfilm, in dem mit ungewöhnlichen Maschinen gekämpft wird.
TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG
(Science Fiction/Action USA 2009)
Regie: McG
Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin u.a.
Feigegeben an 16
Länge: 115 Minuten