Die Friseuse
Berlin-Komödie nach einer wahren Geschichte aus Marzhan, mit viel typischem Wortwitz und Darstllern, die man einfach gern haben muss.
Die Story
Kati König passt nicht ganz ins Bild, das man so von Friseusen hat: sie liebt knallbunte Kleider, trägt auffälligen Modeschmuck, am liebsten in Form von Weintrauben, Kirschen oder Bananen und sie ist sehr dick. Das wird zum Problem, als sie einen Job sucht: nach einer fiesen Absage, versucht sich die Friseuse selbständig zu machen was mit vielen Turbulenzen verbunden ist.
Die Darsteller
Gabriela Maria Schmeide ist in der Titelrolle einfach zum niederknien. Eine erstaunlich fiese Maren Kroymann ist als Friseursalon-Chefin zu sehen, die der Friseuse den Satz vor den Latz knallt: „Der Friseurberuf ist ein ästhetischer Beruf – und sie sind nicht ästhetsich!“. Rolf Zacher hat als zwielichtiger Flüchtlingschleuser einen kleinen aber absolut grandiosen Auftritt.
Das Fazit
Die Friseuse ist eine Berlin-Komödie mit viel typischem Wortwitz und ist auch in den melancholischeren Szenen rundum ein richtiger Wohlfühlfilm. Man lacht und leidet mit der Friseuse, die man sofort ins Herz schließt: und wenn man sie in einigen Einstellungen splitterfasernackt sieht, ist es das große Verdienst der Regisseurin Doris Dörrie, dass das die FRISEUSE zwar lustig aber nie lächerlich ist und vor allem: immer absolut ästhetisch.
Frauke Gust
Die Friseuse
Regie: Doris Dorrie
Darsteller: Gabriela Maria Schmeide, Rolf Zacher, Maren Kroymann u.v.a.
Länge: 108 Min.
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Verleih: Constantin