Die Story
Nigel (Oscar Kennedy, später Freddie Highmore) wächst Mitte der 60er Jahre in einer typisch englischen Kleinfamilie auf: Papa geht arbeiten, Mama bringt das Essen auf den Tisch: egal was, Hauptsache pünktlich. Das Problem ist: Mama kann nicht kochen. Gar nicht. Dosengemüse heiß machen, also eine Dose in kochendes Wasser schmeißen, ist das höchste der Gefühle, wenn sogar das schief geht, gibts Toast.
Und es gibt oft Toast. Das ändert sich nach dem traurigen frühen Tod der Mama. Eine Haushälterin (Helena Bonham Carter) übernimmt das Regiment in der Küche. Während die neue Frau den Witwer mit ihren umwerfenden Kochkünsten und den daraus resultierenden mindestens genauso umwerfenden Kurven um den Finger wickelt, nimmt der Sohn den Kampf gegen den weiblichen Eindringling auf und lernt selber kochen, was schwerwiegende Folgen hat.
Die Darsteller
Helena Bonham Carter ist hinreißend als dralle Haushälterin mit göttlichen Kochkünsten. Freddie Highmore spielt den erwachsenen Nigel Slater. Er stand schon zwei mal mit Johnny Depp zusammen vor der Kamera in WENN TRÄUME FLIEGEN LERNEN und in CHARLIE UND DIE SCHOKOLADEN FABRIK.
Das Fazit
TOAST ist im besten Sinne übertrieben: übertrieben bunt und übertrieben üppig mit einen kleinen feinen traurig-bitteren Unterton zum Ausgleich. TOAST basiert auf den Memoiren des berühmten britischen TV Kochs Nigel Slater. Herausgekommen ist eine sinnliche Komödie, die Lust macht auf essen, kochen und alles was zum Nachtisch lecker ist.
Toast
Regie: S.J. Clarkson
Länge: 103 Min.
FSK: ab 6 Jahre
Darsteller: Helena Bonham Carter, Freddie Highmore, Oscar Kennedy u.v.a.
Start: 11.08.2011