Marion Cotillard (l) als Marianne und Brad Pitt als Max in einer undatierten Szene aus dem Film «Allied - Vertraute Fremde» (Foto: dpa-Bildfunk)

- Allied – Vertraute Fremde

Bewertung:

Brad Pitt als britischer Geheimdienstoffizier, der sich in eine französische Résistance-Kämpferin verliebt. Echte Spannung sucht man hier aber vergebens.

Der lange Schatten von Angelina Jolie

Die eigentliche Geschichte zu diesem Drama hat sich aber jenseits der Dreharbeiten abgespielt: Denn plötzlich hieß es, die französische Schauspielerin Cotillard sei der Trennungsgrund von Traumpaar Brangelina. Cotillard dementierte sofort. Trotzdem schaut man sich diesen Film natürlich auch an, um Hinweise zu finden: Haben sie – oder haben sie nicht?!

Hier prickelt nur der Wüstensand

„Allied“ bringt uns insofern weiter, dass man in dem Drama eher den Eindruck gewinnt, zwischen den beiden funkt es überhaupt nicht. Zumindest wirken die Sex-Szenen so hölzern, dass man sich ein echtes Knistern zwischen Pitt und Cotillard kaum vorstellen kann. Da haben sie zum Beispiel ungemütlichen Sex in einem viel zu kleinen Auto mitten im Wüstensturm und es prickeln höchstens die Sandkörner auf der Haut.

Fazit

Die Handlung zieht sich recht bleiern durch den Film, die Stars wirken steif und irgendwie statisch. Natürlich schön wie immer: Hollywood-Beau Brad Pitt sieht auch nach einer Fallschirm-Landung in der Wüste glatt und sauber aus wie frisch gebadet. Und auch wenn er im dramatischsten Moment des Films verzweifelt im prasselnden Regen steht – die Frisur sitzt! Verführerisch und undurchsichtig:  Marion Cotillard - Ein Hingucker mit Dauer-Schlafzimmerblick im maßgeschneiderten Négligé.

FSK: freigegeben ab 12

Beitrag von Silke Mehring

Trailer zum Film

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Frauke Gust

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