Schöne Ferien
Perfekt für den Strand ist das Buch schon deswegen, weil der Einband voll abwaschbar ist, wegen Sonnencreme vermutlich. Und dann spielt es ja auch noch im Pauschalurlaub, allerdings in der Sorte, die man nicht erleben möchte.
Albtraumurlaub
Erleben müssen das: Pete und Oliver, Jessica und Susan, Mario und Moritz. Pete ist der größte Pechvogel, praktisch die ganze Pauschalwoche, die wir vorgeführt kriegen, sitzt er in seinem Hotelbadezimmer fest.
Klinke abgebrochen, Roomservice kommt nicht, kein Handy, und wenn er aus dem Fenster ruft, winken die Leute von unten. Albtraum.
Halb so schlimm?
Albtraum geht aber auch harmloser. Oliver ist mit Frau, Kindern und Schwiegereltern verreist. Schlimm. Die Zwillinge nerven, die Schwiegereltern zicken sich an, Gattin Anna ist grundgenervt und gibt ihm die Schuld.
Aufreiss-Tour
Mario wäre gern ein Macho und macht alle Frauen an. Das ist dermaßen zum Fremdschämen, dass man schon mal eine Seite überschlägt. Aber so sind sie, die Ferienmachos.
Anders geplant
Jessica macht irgendwas mit Werbung, und das mit Leidenschaft und unter hohen Dosen Aufputschmittel, auf halber Urlaubsstrecke geht sie in die Knie. Zuviel Arbeit, gar kein Urlaub.
Gut, dass gerade Susan in der Nähe ist, die wollte eigentlich in's Wasser, und zwar nicht zum Schwimmen, sondern weil sie gerade verlassen wurde.
Ganz schlimmer Urlaub für alle Beteiligten, das Hotel ist Mist, und der Reiseleiter für immer verschwunden. Gut für Schadenfreude im Strandkorb - aber nur, wenn man's besser getroffen hat.
Monika Burghard
Mark Spörrle
"Weg da, das ist mein Handtuch"
Malik-Verlag
12,95 Euro
