Bertie, die Wollsau
Da sind sie wieder, die schlauen Schweine, die einen Kriminalfall lösen können. Kim, Che, Brunst - die kennen das schon, die haben bereits Erfahrung, aber Hans-Hubert, der ist neu auf dem Hof.
Er wird Bertie genannt, hat aber keine Vorliebe für Fußball, stattdessen ewiges Verständnis für jedermann. Das kann schon ganz schön auf die Nerven gehen. Ausserdem ist Hans-Hubert ein Wollschwein - gewöhnungsbedürftig für die anderen.
Eifersucht und Mißtrauen
Ausserdem stört Carlo den allgemeinen Frieden, Carlo ist der neue Freund von Dörthe, ihr gehört der Hof, die Schweine haben sie gern, weil sie nie Fleisch isst und kein Schwein zum Schlachter schickt.
Carlo ist ganz anders, da ist Mißtrauen angesagt. Besonders, als eines Nachts ein Mordslärm aus dem Wald kommt: Kim und ihr Verehrer Lunke sehen nach - und finden eine Leiche, im Auto, quer über's Lenkrad, die Hupe macht den Krach. Und den stellt ausgerechnet Carlo ab.
Zum Glück hat man Schwein
Was macht Carlo denn nachts im Wald? Warum unternimmt er nichts? Wieso klaut er nur diesen verdächtigen Beutel aus dem Wagen und stellt sich dann dumm am nächsten Tag, als die Kripo kommt?
Eine Menge offener Fragen, und nur die schlauen Schweine, die alles hören, alles sehen und nie ernst genommen werden, nur die können helfen. Besonders wichtig, weil es kurz darauf noch einen Toten gibt, und da geht dann richtig Action ab.
Schlußspruch: "Wenn Menschen Sauereien machen, haben Schweine nichts zu lachen."
Monika Burghard
Arne Blum
"Rampensau - Ein Schweinekrimi"
Limes-Verlag
17,99 Euro