Griessnockerlaffäre
Der vierte Fall des brummigen Franz Eberhard. Jetzt, wo sein Lieblingsfeind tot ist, gerät er unter Verdacht. Und die Oma kauft sich Reizwäsche. Ein Provinzkrimi mit Rezepten - wieder ein Genuss!
Alte Bekannte
Zuerst kriegen wir mal einen Mordsschreck, weil es so losgeht: "Die Beerdigung von der Oma ist an einem Donnerstag." Wir kennen doch die Oma vom Eberhofer Franz so gut wie unsere eigene, die kann doch nicht mit Tod abgehn, da geht ja der ganze Krimi nicht mehr.
Ist auch nicht die Eberhofer-Oma, ist bloß seine Schwieger-Oma, Gottseidank, und sie hat wirklich ein schönes Begräbnis. Fast so schön wie die Hochzeit vom vom Stopfer Karl kurz darauf, bloß: bei den anschließenden Feierlichkeiten kriegt der Franz einen Mords-Krach mit seinem Lieblingsfeind, dem Inspektionsleiter Barschl aus Landshut.
Der Lieblingsfeind ist tot
In Landshut hat der Franz aushelfen müssen und seitdem ist der Barschl für ihn "die menschgewordene Beulenpest", ein Korinthenzähler und Intrigant und Kollegenschwein.
Und weil es auch auf dem Land eine Gerechtigkeit gibt, so sieht's der Franz, liegt der Barschl am nächsten Tag mit durchgeschnittener Kehle auf dem Polizeihof. Mausetot.
Und beim Eberhofer Franz fällt das Spezialeinsatzkommando ein, mit MP im Anschlag. Denn der Franz ist jetzt der Hauptverdächtige und wird verhaftet.
Besuch bei der alten Dame
Ausgerechnet, wo er doch eigentlich gar nicht weg kann, denn da ist so eine uralte Jugendliebe von der Oma eingetroffen, und die Oma ist nicht zum Wiedererkennen. Als erstes kauft sie sich mal Reizwäsche, das ist doch ein Problem!
Weil aber der Franz als guter Polizist bekannt ist, darf er wieder heim und ermittelt grad mal selbst, wer den Barschl auf dem Gewissen hat. Das geht gut aus. Das mit Omas Jugendliebe geht traurig aus.
Und am Ende gibt es wie immer die besten Kochrezepte von der Oma. Da gehts wieder gut aus.
Monika Burghard
Rita Falk
"Griessnockerl-Affäre"
dtv
15 Euro
