Das gute Leben
Die glitzernde Wohlstandswelt bekommt am 11. September Risse. Alle sind betroffen, wenn auch nicht immer direkt. Was ist wirklich wichtig, das wird zur Kernfrage dieses Romans.
Dreiklang des schönen Lebens
Das gute Leben in New York besteht aus Glück, Geld und Glamour. Man lebt als Börsenmillionär un der Upper East-Side oder als Anwalt mit Familie in einem anderen teuren Stadtteil Manhattans.
Die Damen der Familie sind entweder High-Society-Königin oder schicke Mutter von schicken Zwillingen. Alles geht seinen glamourösen Gang, und dann kommt der elfte September.
Weichenstellung 9/11
An diesem Tag und danach machen Corrine und Luke, jeder für sich, Erfahrungen, die ihr Leben verändern, obwohl sie nicht unmittelbar betroffen sind.
Sie lernen sich kennen in einer Suppenküche am Ground Zero, in den chaotischen Tagen "danach", sie wollen helfen, sie wissen nur nicht, wie's geht. So wie sie überhaupt Schwierigkeiten haben zu wissen, wie man lebt, das merken sie jetzt.
Besinnung aufs Wesentliche
Was ist wichtig und was nebensächlich, wie fühlt sich Leidenschaft an und warum führt man eine Ehe in grauer Gleichgültigkeit.
Ein Roman über die Liebe, über den Zeitgeist, über die Gesellschaft, die Amerika damals war, über das bis dahin unerschütterliche Selbstbewußtsein einer Nation und ihrer Upper Class und über die seltsame Atmosphäre in der erschütterten Stadt unter dem Staub der eingestürzten Zwillingstürme.
Monika Burghard
Jay McInerny
"Das gute Leben"
Kiepenheuer & Witsch
9,95 Euro