111 Orte an der Ostseeküste, die man gesehen haben muss
Wer glaubt, er kenne jeden Winkel an der Küste, findet hier noch außerwöhnliche Plätze und Flecken - wirklich 111. Nichts für Strandlieger sondern für Entdecker.
Fundstücke für Viele
Hünengräber, der nördlichste Zipfel der deutschen Ostseeküste, der tiefste Festlandpunkt Deutschlands, der Jimi-Hendrix-Gedenkstein auf Fehmarn, da, wo 1970 das legendäre Love-and-Peace-Festival abging, die deutsche Antwort auf Woodstock - auch Leute, die schon häufiger im Norden unterwegs waren, sind hier bestens bedient.
Tipps für eigene Entdeckungen
Die Ostholsteiner sind keine Angeber, sie preisen sich nicht gerne an, deswegen muss man nach Besichtigungspunkten schon mal selber gucken, kann man also hier machen.
Richtig schöne Tipps vom Brodtener Steilufer in Travemünde über den 100-jährigen Leuchtturm von Falshöft - er soll der schönste an der ganzen Ostseeküste sein.
Nicht übertrieben
Die romantische grün-weiße Mühle Amanda in Kappeln, die türkisfarbene pilzförmige Tauchgondel in Grömitz bis hin zum Border-Shop in Puttgarden, dem Einkaufsparadies für dänische Touristen, die selig mit ganzen Einkaufswagen voller Alkohol davonziehen: Es sind tatsächlich 111 Tipps, die man nicht alle gesehen haben muss, aber wenn man den Strand mal über hat und das ewige Geplätscher, dann ist das ein prima Reiseführer.
Schöne Bilder, gut geschriebene Texte, und selbst die alte Stadt Lübeck, eigentlich gut erforscht, hat noch idyllische kleine touristenfreundliche Geheimnisse, die nichts mit Marzipan zu tun haben.
Monika Burghard
Alexandra und Jobst Schlennstedt
"111 orte an der Ostseeküste, die man gesehen haben muss"
Emons-Verlag
12,90 Euro
