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Di, 18.06.2013 | 23:18 Uhr

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O2 will mobile Kundendaten verkaufen

Der Telefonanbieter O2 hat angekündigt, die mobilen Daten seiner Kunden zu verkaufen – an Werbetreibende. Wir sagen Ihnen, was das bedeutet und wie Sie sich dagegen wehren können.

Was genau plant O2?
O2 plant den Verkauf Ihrer Daten. Jedes Handy wählt sich in eine Funkzelle ein. Auf diese Art und Weise ist ersichtlich, wo genau Sie sich befinden: Ob Sie zum Beispiel gerade in der Friedrichstraße einkaufen.

Diese Information will O2 verkaufen, zum Beispiel an die Geschäfte auf der Friedrichstraße. Ergebnis: In Folge dessen könnten Sie passgenaue Werbung bekommen in Form von Mails, SMS oder Anrufe. Für O2 und andere Anbieter ein Riesengeschäft.

Welche Daten sollen weitergegeben werden?
Es sollen nur solche Daten weitergegeben werden, die keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Also nicht Ihr Name, aber zum Beispiel Alter und Geschlecht.

Wie kann ich mich dagegen wehren?
Indem Sie bei O2 Widerspruch einlegen. Das ist allerdings etwas kompliziert. Denn wenn Sie einen neuen Vertrag bei O2 abschließen, müssen Sie erst einmal der Weitergabe Ihrer Daten zustimmen - sonst bekommen Sie keinen Vertrag. Erst danach können Sie Ihre Zustimmung zurückziehen.

Genau das kritisieren Datenschützer. Unser Tipp: Jeder O2-Kunde sollte Widerspruch einlegen, nicht nur Neukunden. Machen Sie das am besten schriftlich.

Stand vom 31.10.2012

Infos in der ARD 

O2 will Bewegungsdaten seiner Kunden zu Geld machen

Datenschützer warnen vor Nutzung "hochsensibler Daten"

[tagesschau.de]

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