Mad Christensen fehlte gegen die DEG wegen einer Gehirnerschütterung.
Eishockey
Eisbären holen gegen Düsseldorf ersten Sieg
Die Berliner Eisbären haben in der Deutschen Eishockeyliga die ersten Punkte in der neuen Saison geholt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewannen die Berliner am Freitagabend gegen die Düsseldorfer EG.
Torschützen beim 2:0-Erfolg waren Laurin Braun in der 9. Minute und Florian Busch in der 29 Minute. Die Gastgeber mussten auf fünf verletzte Stammspieler verzichten. Am Sonntag treten die Berliner auswärts in Ingolstadt an.
Gegen die Rheinländer mussten die Eisbären gleich auf fünf Stammspieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Sven Felski (Knie), Darin Olver (Hüfte) und Constantin Braun (Fuß) fehlte den Berlinern auch der gesperrte André Rankel. Zudem fiel Mads Christensen nach einer Gehirnerschütterung aus. Rankel kehrt am Sonntag beim ERC Ingolstadt ins Team zurück.
Der deutsche Meister hatte die beiden ersten Spiele der neuen Saison verloren und stand somit zunächst am Tabellenende. "Wir waren in den ersten beiden Spielen eventuell etwas übermotiviert", meinte Stürmer Florian Busch. "Natürlich ist schon etwas Druck vorhanden, aber ich sehe es als positiven Druck. Wenn man für die Eisbären spielt, will man immer gewinnen."
Club reagiert gelassen auf Verkaufsgerüchte
Die Gerüchte um eine mögliche Verkaufsabsicht von Teambesitzer Philip F. Anschutz wird von Eisbären Berlin gelassen aufgenommen.
"Uns gegenüber wurde kommuniziert, dass sich für uns nichts ändert", meinte Manager Peter John Lee. "Herr Anschutz ordnet seine finanziellen Verhältnisse neu. Es kann aber durchaus auch sein, dass er die Anschutz Entertainment Group gar nicht verkauft."
Auch die Spieler befassen sich mit der Thematik höchstens beiläufig. "Wir haben darauf doch gar keinen Einfluss, können es also nicht ändern", sagte Verteidiger Frank Hördler, "deshalb spielt es in unseren Köpfen auch gar keine Rolle."