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Fr, 24.05.2013 | 16:11 Uhr | Jetzt läuft: Rod Stewart - Rhythm Of My Heart

Nachrichten

Gelbe Karte gegen Berlins Peer Kluge beim Spiel Hertha BSC - SC Paderborn (Foto: dpa)

Fußball

Hertha BSC wendet Fehlstart ab

Neuzugang Sami Allagui und der Brasilianer Ronny haben den runderneuerten Fußball-Zweitligisten Hertha BSC vor einer Auftaktpleite im eigenen Stadion bewahrt. Zum Start in die neue Saison glichen beide Offensivspieler beim 2:2 (0:1) gegen den SC Paderborn die zweimalige Führung der Gäste aus.

Beim Debüt des neuen Hertha-Trainers Jos Luhukay trafen SCP-Neuzugang Deniz Yilmaz (43.) und Alban Meha per Foulelfmeter (86.) für die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison. Ronny (64.) und Allagui (88.) schlugen jedoch für die Hertha zurück.

Hertha war die insgesamt feldüberlegene Mannschaft, im Angriff aber auch lange Zeit nicht durchschlagskräftig genug. Herthaner versuchten zwar, das Offensivkonzept ihres neuen Trainer Jos Luhukay umzusetzen. Der Siegtreffer aber gelang nicht mehr. Adrian Ramos vergab noch zwei große Chancen (79., 82.).

Das Spiel im Berliner Olympiastadion sahen nur 23.404 Zuschauer. Der DFB hatte als Strafe für die Vorkommnisse beim Relegationsspiel in Düsseldorf die Stadionkapazität beschränkt.

Trainingsauftakt bei Hertha BSC mit dem neuen Coach Jos Luhukay (Foto: dpa)

Luhukay (l.) bestimmte Niemeyer (2.v.r.) zum neuen Spielführer.

Niemeyer neuer Hertha-Kapitän

Mittelfeldspieler Peter Niemeyer ist neuer Kapitän bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC. Trainer Jos Luhukay bestimmte den 27-Jährigen zum Mannschaftsführer.

Niemeyer tritt die Nachfolge von André Mijatovic an, der zum Liga-Konkurrenten FC Ingolstadt transferiert worden war. Stellvertreter von Niemeyer wurde Neuzugang Peer Kluge, der von Bundesligist Schalke 04 an die Spree wechselte.

"Sie bringen Erfahrung und Persönlichkeit mit, sie können Positives auf die Mannschaft übertragen", begründete der neue Berliner Chefcoach seine Wahl.

45 Millionen Euro für 2. Liga

Nach einer turbulenten Saison mit vier Trainern, Relegation, in die neue Saison reichenden Sperren und dem Abstieg muss der Fußballclub aus der Hauptstadt in der Spielzeit 2012/13 auch wieder um ein positives Image kämpfen. "Das geht idealerweise über den sportlichen Erfolg", erklärte am Mittwoch Michael Preetz, für den es der zweite Abstieg in drei Jahren als Manager war. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", glaubt Preetz.

Das betrifft auch den wirtschaftlichen Aspekt nach dem Verkauf des Spielmachers Raffael, für den Dynamo Kiew zehn Millionen Euro Ablöse zahlen soll. "Die Saison ist finanziert", sagte der Manager. Hertha plant die 2. Liga mit einem Etat von 45 Millionen Euro, in der 1. Liga waren es 57,6 Millionen gewesen. Für die Profis gibt der Club 13 Millionen Euro aus, rund eine Halbierung der Bundesliga-Ausgaben.

Stand vom 3.8.2012

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