Alles gut: Am Ende wurde der richtige Wurf vermessen.
Olympia 2012 in London
Nachträgliche Bronzemedaille für Hammerwerferin Betty Heidler
Betty Heidler hat bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille im Hammerwerfen gewonnen. Der Weltrekordhalterin wurde am Freitag in London im Nachhinein ein zunächst falsch vermessener Wurf anerkannt.
Mit 77,13 Metern wurde die gebürtige Berlinerin doch noch Dritte hinter der Russin Tatjana Lysenko und der Polin Anita Wlodarczyk.
Zuvor hatten die Kampfrichter bei Betty Heidlers fünftem Versuch eine falsche Einschlagsstelle vermessen. Ihr wurden deshalb nur 73,90 Meter zuerkannt, was Rang acht bedeutet hätte.
Die deutsche 4x100-Meter-Staffel mit dem Berliner Schlussläufer Lukas Jakubczyk hat dagegen das Finale verpasst. Trotz der guten Zeit von 38,37 Sekunden schied das Quartett im Vorlauf aus.

Der Potsdamer Kanute hat zwei Medaillenchancen.
Ronald Rauhe in zwei Sprint-Finals
Der Potsdamer Kanute Ronald Rauhe hat sich am Freitag für zwei olympische Sprint-Endläufe qualifiziert. Gemeinsam mit seinem Partner Jonas Ems (Essen) zog Rauhe als Zweiter des Halbfinals über 200 Meter in den Endlauf am Samstag ein. Zuvor hatte er sich bereits für das Finale in der Einzel-Konkurrenz qualifiziert.
Einer-Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam) verpasste hingegen über die kurze Distanz den Finaleinzug. Zwei Tage nach seiner Goldmedaille auf der 1000-Meter-Distanz zeigte er sich aber gelassen. "Dass es nicht geklappt hat, ist nicht so schlimm", versicherte Brendel. "Um die Medaillen hätte ich sowieso nicht mitfahren können."

Jonas Reckermann und Julius Brink sind Olympiasieger.
Glückwünsche für die goldenen Beach-Boys aus Berlin
Nach der sensationellen Goldmedaille von Julius Brink und Jonas Reckermann stehen die Gratulanten bei den beiden Berliner Beachvolleyballern Schlange. Auch die Politprominenz aus der Hauptstadt übermittelte am Freitag ihre Glückwünsche. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bescheinigte dem Duo eine Weltklasse-Leistung: "Berlin ist stolz und glücklich." Auch Innensenator Frank Henkel (CDU) zeigte sich begeistert: "Hier hat Berlin gezeigt, dass wir nicht nur mit den Besten der Welt konkurrieren, sondern diese auch besiegen können."
Neben dem Beach-Duo Brink/Reckermann lud Wowereit am Freitag auch alle anderen Berliner Olympia-Teilnehmer zu einem Empfang ins Rote Rathaus ein. Die Athleten aus der Hauptstadt hätten sich als würdige und höchst erfolgreiche Botschafter der Sportmetropole erwiesen.

Rang acht für Kadelbach/Belcher
Achtungserfolg für Seglerinnen-Duo Kadelbach/Belcher
Zu den Berliner Olympioniken gehört auch die Seglerin Kathrin Kadelbach. Gemeinsam mit ihrer Hamburger Partnerin Friederike Belcher sorgte sie für einen versöhnlichen Abschluss des 470er-Wettbewerbs. Beim letzten Rennen im Revier vor Weymouth belegten die beiden Deutschen den dritten Platz. In der Gesamtwertung kamen sie aber nicht über Rang acht hinaus. Gold ging an die Neuseeländerinnen Jo Aleh und Olivia Powrie.