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So, 19.05.2013 | 19:23 Uhr | Jetzt läuft: Stevie Wonder - If Ever

Nachrichten

Der frühere NPD-Vorsitzende Udo Voigt (r.) und sein Anwalt Carsten Schrank vor dem Berliner Landgericht (Foto: dpa)

Extremismus

Bewährungsstrafe für ehemaligen NPD-Chef Voigt

Wegen Volksverhetzung ist der frühere Vorsitzende der rechtsextremen NPD, Udo Voigt, zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Das Berliner Landgericht verhängte am Donnerstag gegen den 60-Jährigen zudem eine Geldbuße von 1000 Euro. Im März 2010 hatte Voigt in der Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick nach Ansicht der Richter die Taten der Waffen-SS verherrlicht.

Zudem wurde Voigt schuldig gesprochen, einen ausländerfeindlichen Werbespot verbreitet zu haben. In diesem Fall war der damalige Berliner Landesvorsitzende der NPD, Uwe Meenen, mitangeklagt. Er wurde wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung sowie 1000 Euro Geldbuße verurteilt. Das Urteil entsprach den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Voigt hatte mit seiner Rede im Bezirksparlament Empörung ausgelöst. "Es sollte eine gezielte Provokation sein", sagte Richter Thomas Seifert. Voigt habe seine Partei auf billige Art und Weise bekannt machen wollen. Ein Linken-Politiker erstattete Anzeige. Voigt hatte die Vorwürfe jedoch zurückgewiesen.

Auch der Werbespot, der vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2011 auf der Homepage der rechtsextremen Partei stand, erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung, befand das Gericht. Es sei suggeriert worden, dass Ausländer generell Täter seien. Migranten seien damit verächtlich gemacht worden.

Stand vom 11.10.2012

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Audio 11.10.2012

Landgericht fällt Urteil

Zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung wurde der frühere NPD-Vorsitzende Udo Voigt vom Landgericht Berlin verurteilt. Dem Funktionär der rechtsextremen Partei wurde Volksverhetzung vorgeworfen. Ulf Morling berichtet.

Ex-NPD-Vorsitzender Udo Voigt (Bild: dpa)

Früherer NPD-Chef Voigt bestreitet Volksverhetzung

Der frühere NPD-Vorsitzende Voigt steht seit Donnerstag in Berlin wegen Volksverhetzung vor Gericht. Der 60-Jährige leugnet die Vorwürfe.
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