Selbstmordversuch mit Möbelpolitur
Billy Joel fühlt sich gar nicht gut, obwohl er total verliebt ist. Aber Elisabeth ist die Ehefrau seines Bandkollegen bei seiner Band Attila, Jon Small ist sein bester Freund. Mit der Musik läuft es ebenfalls nicht gut, Billy ist tief verschuldet, denn Elisabeth - eine clevere Geschäftsfrau - kümmert sich zu diesem Zeitpunkt nur um die Finanzen ihres Ehemannes. Aber Jon spürt, dass es zwischen seiner Frau und seinem Freund gewaltig funkt.
Eines Tages hält Billy das schlechte Gewissen einfach nicht mehr aus, in selbstmörderischer Absicht trinkt er eine ganze Pulle Möbelpolitur. Ausgerechnet Jon findet den bewusstlosen Billy, bringt seinen Freund ins Krankenhaus und rettet ihm so das Leben. Aber danach ist Schluss mit den Heimlichkeiten, Billy macht reinen Tisch, die Band Attila ist damit Geschichte.
Harter Verhandlungspartner
Billy heiratet seine Elisabeth, die sich nun um Billys Finanzen und Verträge kümmert. Bei einem Businessmeeting bei der neuen Plattenfirma geht es hoch her, Elisabeth verhandelt hart mit den Plattenbossen, wirft energisch mit Zahlen und Forderungen um sich und setzt sich schließlich durch. Mit einer Mischung aus Abscheu und Bewunderung sitzt Billy am Konferenztisch, lässt seine Gedanken schweifen. Bald hat Elisabeth Geburtstag, da das Geld noch immer ziemlich knapp ist, will er ihr zwei Liebeslieder schenken.
Romantik gegen Geschäftssinn
Vor ein paar Nächten hat er eine Melodie geträumt, nun kritzelt er in diesem Meeting den passenden Text auf einen Zettel. Während die Plattenmanager seine Frau als unerbittliche Managerin wahrnehmen, bleibt Elisabeth für Billy die Geliebte, die so zärtlich sein kann. Elisabeth freut sich sehr über die beiden Lieder, aber sie ist eben eine „toughe“ Geschäftsfrau, und so ist ihre erste Frage, ob ihr denn auch die Songrechte gehören.
Das erweist sich wenig später als ausgesprochen lukrativ, denn „Just The Way You Are“ wird der erste Top 10 Hit für Billy Joel. Ob sie den dazugehörigen „Grammy-Award“ bei der Scheidung ein paar Jahre später auch mitnehmen durfte, ist nicht bekannt.
Autorin: Bettina Exner