Michael Bublé (Quelle: imago/ZUMA Press)
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- Michael Bublé & Meghan Trainor – Someday

Wie Michael Bublé nach dem Duett mit Meghan Trainor die Stimme versagt.

Ein schönes Leben
Das Leben von Michael Bublé könnte nicht schöner sein. Er hat mit seiner Frau zwei tolle Jungs. Der dreijährige Noah und der einjährige Elias bedeuten dem Star alles. Und nach all den Erfolgen hat er die künstlerische Freiheit, sein neues Album so zu gestalten, wie er es für richtig hält, niemand redet ihm hinein.

Gerade hat er "I Believe in You" aufgenommen, ein Lied über eine lebenslange Beziehung, vom ersten Treffen bis zum gemeinsamen Altwerden vorm Kamin. Eine schöne Vorstellung.

Michael hat eine gute Mischung aus Klassikern und neuen Liedern, die er alle selbst getextet hat. Eigentlich ist das Album komplett, als sein Co-Produzent Johan Carlsson herum druckst, dass er da noch etwas hätte...

Überwältigender Erfolg
Meghan Trainor ist vom Erfolg von "All About The Bass" vollkommen überwältigt. Die Single ist eigentlich nur eine Demoversion, in 40 Minuten aufgenommen, und führt nun die Charts in 24 Ländern an.

Das blonde Pummelchen wollte den Song nicht einmal selbst singen, aber Adele und Beyoncé wollten kein Lied von einer Frau, nie niemand kennt. Pech gehabt.

Harry Styles von One Direction ist ein Riesenfan der Sängerin. Da er selbst Solo-Pläne hat, ruft er Meghan an und bitte um einen Studiotermin, um mit ihr Songs zu schreiben. Natürlich gibt Meghan dem 20-jährigen Schnuckelchen keinen Korb.

Die Stimme ist weg
Mit ihrer Ukulele bewaffnet rückt sie an. Nach einer Stunde ist "Someday" fertig. Nur gebrauchen können es beide nicht. Meghan kommt auf die Idee, den Song Michael Bublé anzubieten. Es dauert nur eine Minute, dann ist Meghan am Telefon. Wenig später stehen sie gemeinsam im Studio.

Es ist das erste Mal, dass Michael einen aktuellen Song aufnimmt, den er nicht selbst geschrieben hat. Alles läuft super, bis zur letzten Strophe, als bei Michael nur noch ein heiserer Ton aus der Kehle kommt. Meghan weiß sofort, was los ist. Sie selbst hat bereits eine Operation an den Stimmbändern hinter sich, nun hat es also Michael Bublé erwischt.

Nach der Operation gratuliert der Doktor, und verordnet 3 Wochen absolutes Sprechverbot. Durch eine Handy App verständigt er sich mit seinen Söhnen, die gar nicht verstehen können, warum Papa plötzlich wie ein Roboter spricht.

Beitrag von Bettina Exner / Jürgen Jürgens

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