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Do, 17.05.2012 | 05:06 Uhr

Zwei FKK-Bader am Strand

Foto: dpa-Bildfunk

Die besten FKK-Strände in Berlin

Berlin hat viele wunderschöne Stellen, an den man völlig hüllenlos den Sommer genießen kann. Wir sagen Ihnen wo!

Müggelsee

Traditionalisten unter den Nacktbadern lieben das Strandbad Müggelsee – Freikörperkultur hat hier eine lange Tradition, wer nackt baden will hat im westlichen Teil des Strandbads einen eigenen Bereich für sich mit separaten Eingängen, Umkleideräume, Toiletten und Duschen. Man tummelt sich hüllenlos auf gepflegtem Rasen oder im schönen weißen Sand – man kann auch einen Strandkörbe oder Liegen mieten.

Das Strandbad Müggelsee ist besonders gut geeignet für ganze Nackedeifamilien – auch mit Klein-Kindern: denn das Wasser ist sehr flach – Schwimmer müssen ein Stück weiter hinauslaufen um, ihren Spaß zu haben.

Und das Beste: der Eintritt ist frei. Auch entlang der Uferzone neben dem Standbad wird gerne hüllenlos gebadet.


Strandbad Wannsee

Das Strandbad Wannsee- hat einen ein Kilometer langen Ost-See-Strand. Der FKK Strand ist abgetrennt vom Textilstrand. Von den 200 Strandkörben sind 60 für Nacktbader – Wasser ist flach auch gut für Kinder. Einfach den Hinweisschildern folgen. Eine Bretterwand teilt das Textil- vom FKK-Gebiet. Besonders beliebt in der textilfreien Zone ist ein Plätzchen im Schatten einer riesigen Trauerweide. Allerdings nur wer früh kommt – wird da auch einen Platz für sein Handtuch finden.


Halensee

Vom südlichen Ende des Kudamms ist es nur ein Katzensprung bis in den Halensee. Nach der Arbeit oder nach dem Shoppen auf Berlins größtem Laufsteg für Designerboutiqen lässt es sich hier herrlich stadtnah abtauchen. Auch die nahe Stadtautobahn A 100 stört hier keinen, weil die Liegewiese zum See steil abfällt.

Aus dem Autolärm wird für den echten Städter so eher das leichte Säuseln der Wellen am Mittelmeer. Der Halensee ist einer der beliebtesten Treffpunkte für Nacktbader. Hier sieht man viele, die zwar ansonsten gerne schicke Markenklamotten spazieren tragen, aber beim Baden puristisch auf modische Accessoires wie Badehose oder Bikini gleich ganz verzichten.


Teufelssee

Das ist FKK mit Ökosiegel und Hippieflair. Der Teufelssee liegt mitten im Naturschutzgebiet und ist eher was für den naturverbundenen Nacktbader; der hier aber auch auf unterschiedliche Bademodenträger stößt. Was alle vereint ist der Wunsch mit der Sonne auch ein bisschen Flowerpower Flair zu verströmen.

Ein bisschen Hippie schadet ja nie. Dazu lassen sich gut Graureiher beobachten, im Wasser harmlose Ringelnattern entdecken und kleine Fischlein fangen. Nur Hunde sind nicht erlaubt – eigentlich. Ein Ökoparadies zum Baden ohne alles – auch ohne Eintritt.


Strandbad Lübars

Hier kommt die FKK-Alternative für den Nordberliner. Im Freibad Lübars geht es ruhig und entspannt zu. Geschwommen wird ganz naturnah im ehemaligen Ziegeleisee. Die Berliner Bäderbetriebe bieten hier Sandstrand, Strandkörben und einen Steg mit Sprungturm. Die Liegewiese verfügt über einen großzügigen textilfreien Bereich.

Neben der großen Rutsche gibt es noch jede Menge Möglichkeiten die Freibad-Pommes abzutrainieren – bei Fußball, Volleyball und Bungee-Trampolin. Das Freibad-Restaurant hat eine große Sonnenterrasse und der Imbiss sorgt für Getränke und Eis-Nachschub zu jeder Zeit. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

(Am Freibad 9; 13469 Berlin-Lübars)

Stand vom 29.6.2010

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